The Witcher 3 ist eines der wichtigsten Rollenspiele aller Zeiten. Seit 2015 warten die Fans auf eine richtige Fortsetzung. Die wird es mit Witcher 4 geben, wie der Trailer von den Game Awards 2024 zeigt. Eine klassische Fortsetzung ist es aber nicht, wie CD Project Red in einem aktuellen Interview erklärt.
Endlich gibt es die ersten Blicke auf Witcher 4: In einem Cinematic-Trailer im Zuge der Game Awards 2024 kann man einen ersten Blick auf das kommende Spiel werfen. Dabei fällt direkt die neue Protagonistin auf: Ciri. Die kennt man schon aus dem dritten Teil.
Die junge Hexerin kehrt zurück und tritt diesmal gänzlich in die Fußstapfen ihres Zieh-Vaters Geralt. The Witcher 4 soll aber keine klassische Fortsetzung werden, wie CD Project Red in einem exklusiven Interview mit unserem Kollegen Dimitry Halley von der GameStar erklärt.
Hier könnt ihr den Trailer in voller Länge sehen:
Autoplay
Witcher 4 ist keine klassische Fortsetzung, aber auch kein Reboot.
Im Interview mit der GameStar erklärt Philipp Weber, der Narrative Director von CD Project Red, dass es keine einfache Entscheidung war, das Spiel mit der 4 zu betiteln.
Das lag auch an der Zeit zwischen Teil 3 und 4. 9 Jahre seien im modernen Zeitalter eine lange Zeit, und viele junge Spieler kennen Witcher 3 vielleicht gar nicht. Denen will man die Möglichkeit eröffnen, das neue Spiel ohne Vorwissen zu genießen.
Gleichzeitig ist The Witcher 4 aber auch kein Reboot. Man setzt die Geschichte und eben die Welt fort, die man in The Witcher 3 aufgebaut hat. Darum entschied man sich auch dafür, den Untertitel wegzulassen, so wie auch beim ersten Teil 2007:
Das wird kein Reboot, kein Seitenprojekt, sondern das offizielle nächste große Witcher-Spiel. […] Das erste Witcher-Spiel damals kam ohne Untertitel aus – und analog dazu sagen wir jetzt auch: The Witcher 4. Ohne Untertitel.
Phillip Weber über The Witcher 4 (Quelle: GameStar)
Gänzlich von Geralt müsst ihr euch aber nicht verabschieden
Was ist mit Geralt? Ob wir Geralt im Spiel selbst sehen werden, ist noch unbekannt. Im Trailer hört man aber seine Stimme als Off-Sprecher, der die Geschichte erzählt. Auch in Witcher 3 hatte man in leicht-animierten Zwischensequenzen einen Off-Sprecher. Möglich ist es, dass die Stimme von Geralt diesen Part übernimmt.
Im Trailer merkt man aber, dass uns mit Ciri eine andere Art von Figur erwartet als noch mit Geralt. Während Geralt oft wie ein neutraler Beobachter wirkte, ist Ciri deutlich mehr auf ihre eigene Meinung konzentriert.
Eine durch und durch heroische Figur ist sie aber auch nicht. Im Trailer sieht man, wie sie ein Mädchen als Lockvogel für ein fieses Monster ausnutzt. Erst als es fast zu spät ist, rettet sie das Mädchen.
Wann erscheint The Witcher 4? Mit solchen Ankündigungen will CD Project Red nun deutlich vorsichtiger umgehen, wie Miles Tost, der Level Design Lead, im Interview erklärt. Ein Veröffentlichungsdatum nennt er nicht, scherzt aber von einem Release in den nächsten 20 Jahren.
Man wolle keine falschen Versprechungen machen. The Witcher 4 befindet sich erst am Anfang der Entwicklung, weshalb man nicht von einem frühen Release ausgehen sollte. The Witcher 4 war nicht die einzige große Ankündigung bei den Game Awards 2024. Weitere spannende Trailer findet ihr hier: Game Awards 2024: Alle Trailer, die ihr nicht verpassen solltet
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