Die Mutanten der X-Men haben manchmal nützliche, manchmal skurrile und manchmal einfach mächtige Fähigkeiten. Davon sieht man viele auch in den Filmen von 20th Century Fox. Doch einer dieser Mutanten hätte eigentlich nicht sterben dürfen, weil das seiner Fähigkeit widerspricht.
Um welchen Mutanten geht es? Im Universum der X-Men gibt es viele Mutanten, die gar nicht mal kämpferische Fähigkeiten haben, aber dennoch unglaublich mächtig sind. Darunter ist auch Darwin, der mit echtem Namen Armando Muñoz heißt. Er debütierte X-Men: Deadly Genesis Nr. 2 und ist eher ein Nebencharakter der X-Men.
Seine Fähigkeit ist, wie sein Name schon verrät, dass er sich an jede Situation und an jede Umgebung anpassen kann. Damit ist er quasi unzerstörbar. Ist er etwa unter Wasser, können ihm Kiemen wachsen, damit er überlebt. Das einzige Manko an seiner Fähigkeit ist, dass er nicht kontrollieren kann, wie er sich anpasst.
Er hat sogar einen Filmauftritt. In X-Men: First Class war er ein Mutant, der sich gegen den Schurken Sebastian Shaw gestellt hat. Doch im Film wird seine Fähigkeit ignoriert, obwohl sie vorher erklärt wird.
Autoplay
Darwin hätte im Film überleben müssen
Was passiert mit Darwin in X-Men: First Class? Darwin ist einer der vielen Mutanten, die im Film auch auf den Schurken Sebastian Shaw treffen. Vorher zeigte sich eine Gruppe junger Mutanten ihre Fähigkeiten. Darwin steckt einen Kopf ins Aquarium und erhält plötzlich Kiemen.
Später im Film taucht Sebastian Shaw auf und sagt den jungen Mutanten, dass sie sich auf seine Seite schlagen sollen, wer es nicht tut, ist sein Feind. Auch er schlug sich auf seine Seite, aber eigentlich nur als Falle. Ein anderer Mutant schoss in einem Moment der Unachtsamkeit mehrere Energieschüsse auf Shaw, während Darwin eine Mutantin schützte.
Shaw kann Energie absorbieren und das tat er auch. Darwin versucht, Shaw anzugreifen, doch er tötet ihn dann mit einer kleinen Energiekugel, die ihn von innen heraus vernichtet. Das Problem daran ist, er hätte sich eigentlich anpassen müssen. Das wirkt besonders skurril, weil vorher seine Fähigkeit sogar erklärt wird.
In einem Comic-Event kämpfte Darwin sogar gegen den Hulk. Seine Fähigkeit sorgte dann dafür, dass Darwin sich automatisch teleportierte, um zu entkommen. Es ist also eigentlich nicht möglich, dass er stirbt (via YouTube). Darwin ist kein mächtiger Kämpfer, der viele Leute besiegen kann, aber er selbst kann auch nicht besiegt werden, denn er passt sich einfach an.
Warum hat man ihn sterben lassen? Man könnte vermuten, dass die Autoren keinen anderen Ausweg wussten, um ihn zu besiegen. Da er aber kein großer Charakter im Film ist, hätte man das Problem auch anders lösen können, ohne seine Fähigkeit zu ignorieren. Einen anderen Fehler von Marvel findet ihr hier: Ein Logikfehler bei Marvel sorgt dafür, dass Spider-Man in seinem ersten Film gar nicht existieren sollte
Der Beitrag Ein Mutant aus Marvel ist so mächtig, dass er eigentlich unsterblich ist – Das Film-Studio hat ihn trotzdem unspektakulär erledigt erschien zuerst auf Mein-MMO.de.
