Legendary – im Klassik-Test (PS3)

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Spiel:LegendaryPublisher:AtariDeveloper:Spark UnlimitedGenre:Ego-ShooterGetestet für:PS3Erhältlich für:PS3USK:18Erschienen in:12 / 2008

Nach Turning Point: Fall of Liberty versucht sich Spark erneut am Ego-Shooter-Genre – mit mäßigem Erfolg. Meisterdieb Charles Deckard soll die jüngst vom Meeres­boden geborgene Büchse der ­Pandora klauen. Doch der neugierige ­Langfinger öffnet sie und jede Menge ­böser Energie und Fabelwesen kriechen hervor. Bereits im bombastischen Auftakt sorgen diese für Chaos. Menschen und Autos werden von Greifen durch die Luft geschleudert, ganze Hochhäuser dem Erdboden gleich­gemacht. Vom Feuerdrachen über Werwölfe bis hin zum riesigen Schrott-Golem verwurstet ”Legendary ­alles, was in der Sagenwelt Rang und ­Namen hat. Zusätzlich stoßt Ihr auf Söldner, die Pandoras Box für sich beanspruchen.

Neben genre­typischen Waffen gibt es auch Magie: Heilt Euch mit ­Animus-Energie besiegter Gegner oder verschießt Schockwellen, um Schwachstellen der Feinde anzugreifen. Ohne die richtige Taktik seht Ihr in der rasant-linearen Ballerei kein Land. Nach der gewaltigen Ouvertüre flacht Legendary ab und schickt Euch spärlich texturierte Werwölfe im Übermaß vor die Flinte.

Meinung

Michael Herde meint: Legendary könnte so toll sein: Extremes Trash-Flair, unverbrauchte Idee, fette Gitarrenriffs und viel Krawall zu Spielbeginn machen den flotten Shooter interessant. Leider verkommt die Serious Sam-artige Ballerei bald zur Standardkost, die trotz der nur ordentlichen PS3-Grafik ruckelt. Toll finde ich die individuellen Schwachstellen der Gegner und fetten Bosse; die einfallslosen Levels aus dem Designer-Baukasten sind aber schwach.

Wertung

nur eine Online-Spielvariante
Greif, Golem, Drachen, Werwölfe & mehr
turmhohe Bossgegner

Das tolle Setting punktet mit ­anspruchsvollen Gegnern, scheitert jedoch am lahmen Leveldesign.

Singleplayer52MultiplayerGrafikSound

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