Eine Mutter berichtet, was ihren Kindern in Pokémon GO missfallen hat. Sie entschied sich kurzerhand, selbst die Initiative zu ergreifen.
Jeder Trainer, der mindestens einmal in die Welt von Pokémon GO abgetaucht ist, kennt die PokéStops. Diese beruhen auf realen Orten und können von einem Stromkasten bis hin zu den größten Sehenswürdigkeiten eines Ortes alles sein.
Eine Mutter auf Reddit berichtet, dass ihre Kinder begeisterte Spieler von Pokémon GO sind. Die PokéStops in ihrer Umgebung sind jedoch alle religiös geprägt, was ihre Kinder nicht so schön finden. Daher sah sie nur eine Option – einen eigenen PokéStop einreichen.
Autoplay
Viele Stunden, ein PokéStop
Was hat die Mutter gemacht? Nachdem sich die Mutter darüber informierte, wie eigene PokéStops im Spiel eingereicht werden können, installierte sie sich Pokémon GO. Anschließend spielte sie ihren Account auf Level 37 hoch, um im Spiel die Möglichkeit zu erhalten, eigene Stops einreichen zu können.
Anschließend kümmerte sie sich darum, einen passenden Spot zu erstellen, der schließlich ein PokéStop werden soll. Dafür bemalte sie einen Stromkasten mit verschiedenen Tieren, die Unterwasser zu finden sind.
Im nächsten Schritt reichte sie den PokéStop im Spiel ein. Hierfür gibt es in Pokémon GO das sogenannte Wayfarer-Programm. Hier können Trainer eigene PokéStops einreichen und die Einreichungen anderer Trainer bewerten.
Je mehr PokéStops von einem Trainer bewertet wurden, desto höher kann auch die eigene Einreichung rutschen. Diese Tatsache nutzte sie und bewertete rund 600 andere PokéStops, damit ihr eigener in der Liste nach oben rutscht und schneller bearbeitet wird.
Danach war es so weit und ihr eigener PokéStop war an der Reihe – und wurde abgelehnt. Die Ablehnung fechtete sie, mit Erfolg, an. Schließlich hatte sie ihr Ziel erreicht: Ihr Stop wurde akzeptiert und, zur Freude ihrer Kinder, im Spiel veröffentlicht.
Wie der PokéStop aussieht, könnt ihr hier sehen: