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Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Hinter Lock‘s Quest verbirgt sich kein Rollenspiel, sondern innovative Echtzeitstrategie. Held Lock stellt sich der Bedrohung der Uhrwerker – mechanische Wesen, die dem bösen Lord Qual unterstehen. Dazu baut Ihr Festungen, um den Ansturm abzuwehren. Ihr habt die Wahl zwischen Mauern aus Holz, Stein und Metall sowie Geschützen. Zusätzlich stellt Ihr Giftfallen, Treibsand und Antimagie-Zonen auf, um den Feind schon vor dem Angriff zu schwächen. In der Kampfphase muss sich die Konstruktion beweisen: Aus den anliegenden Sümpfen rollen Gegnerwellen an und hauen alles kurz und klein.
Wie gut, dass die aufgestellten Geschütze automatisch auf Feinde feuern. Leider sind diese auch vorrangiges Ziel der Uhrwerker. Allerdings repariert Ihr Eure Konstrukte mittels korrekten Stylus-Bewegungen auch während der Schlacht. Außerdem greift Lock mittels Spezialattacken an. Widersteht Ihr den Angriffen bis zum Ende des Zeitlimits, geht es zurück zur Bauphase: Bessert beschädigte Elemente sowie Schwachstellen aus, um dem nächsten Ansturm von Fußsoldaten, Bogenschützen, Magiern oder Kolossen zu trotzen. Aus aufgesammelten Schrottteilen bastelt Ihr neue Geschütze oder Fallen. Zwischen den Gefechten wandert Ihr über die Oberwelt und plaudert mit zahlreichen Einheimischen.
Meinung
Thomas Stuchlik meint: Die Spielidee des strategischen Bauens und Kämpfens ist nicht neu. Doch Lock‘s Quest spielt sich einfach gut: Die eigene Festung mit neuen Teilen immer weiter zu perfektionieren, fesselt lange ans Handheld. Im Kampf wird es trotz übersichtlicher Karte auf dem oberen Bildschirm bisweilen chaotisch – gerade wenn Ihr selbst kämpft.
Wertung
zwei Spielphasen: Bauen und Kämpfen
18 Szenarien
Innovative wie charmante Aufbaustrategie mit Pfiff: Konstruiert Festungen, die Gegner verzweifeln lassen.
Singleplayer85MultiplayerGrafikSound