Das Portal iFixit nimmt verschiedene elektronische Geräte wie Smartphones auseinander und untersucht deren Bauteile und Eigenschaften und bewertet die Reparierbarkeit. So wurde bereits vorab berichtet, dass die Joy-Con 2-Controller weiterhin anfällig für den berüchtigten Joy-Con-Drift sind.
Bereits die Joy-Con 2-Controller sind nicht so leicht auseinanderzunehmen, denn es wurde schon bereits viel Klebstoff verbaut, welcher mit Alkohol rausgewaschen werden muss, damit sich die Bauteile lösen. Es ist zum Glück nicht nötig, den Stick der Joy-Con 2-Controller zu erreichen, indem man den Klebstoff abmacht. Dieser ist deutlich leichter zu erreichen – im Vergleich zu den alten Joy-Con ist es trotzdem leider ein größerer Aufwand.
Der Magnetmechanismus der Nintendo Switch 2 versteckt sich unterhalb eines farbigen Stickers an der Seite der Konsole. Entfernt man den Sticker, sieht man zwei Magnete, die genauso breit sind wie die metallischen SL- und SR-Tasten der Joy-Con 2. Um die Nintendo Switch 2 zu öffnen, ist es nötig, mehrere Schrauben aufzudrehen, darunter auch Schrauben, die unterhalb der genannten Sticker sind. Drinnen verstecken sich weitere Schrauben.
Sehr einfach kann der microSD Express-Slot gelöst werden. Auch das Mikrofon, der Kopfhöreranschluss, die Lautsprecher und auch die Verbindungen zu den Joy-Con 2 können leicht gelöst und ausgetauscht werden. Dies gilt allerdings nicht für die USB-C-Anschlüsse, die fest ins Mainboard verbaut sind, auch der Kartenslot für die Software-Karten ist Teil des Mainboards, was vermutlich aufgrund der höheren Geschwindigkeit auch nötig war. Auch der Bildschirm ist sehr schwer zu lösen und bei möglichen Rissen gar nicht so einfach auszutauschen. Der Bildschirm lässt sich sehr leicht zerkratzen, da eine Plastikschutzfolie fest verbaut wurde. Es ist daher empfehlenswert, auf eine Schutzfolie zu setzen.
Die Batterie kann zwar gut erreicht werden, aber diese rauszunehmen ist ein riesiger Aufwand, da sie genauso wie in der Nintendo Switch ins System geklebt ist. Der Akku hat eine Kapazität von 5220 mAh, im Vergleich zur Nintendo Switch (OLED-Modell) und der Nintendo Switch, welche 4310 mAh hatten, hat sich also der Akku um über 20 Prozent erhöht, die Akkulaufzeit ist aber im Gegensatz dazu deutlich schwächer geworden, da neue Hardware-Komponenten mehr Strom benötigen. Interessanterweise verfügt die Konsole über zwei Speichermodule. Vermutlich hat jedes Speichermodul 128 GB an Speicher, sodass die Summe 256 GB ergibt.
Da Nintendo allerdings keine Ersatzteile bereitstellt, ist ein selbstständiger Umbau der Konsole ohnehin nicht einfach. iFixit bewertet daher die Reparierbarkeit der Konsole mit 3 von 10 möglichen Punkten. Falls ihr den gesamten englischsprachigen Bericht von iFixit lesen möchtet, dann klickt hier.
Wünscht ihr euch einen deutlich leichteren Austausch von Komponenten oder ist euch das eher egal?
iFixit
