Zwei geheime Kunden sind allein für fast 40 % der Quartalseinnahmen von Nvidia verantwortlich

Nvidia fährt einen Rekordgewinn ein. Dabei sind zwei anonyme Kunden allein für fast 40 % der Einnahmen verantwortlich. Viel ist über die Kunden nicht bekannt und Nvidia will nicht preisgeben, wer dahinter steckt. Nur eine Information ist bekannt.

Wie sahen die Quartalszahlen aus? Nvidia übertraf am 27. August 2025 die Erwartungen der Analysten an der Wall Street: Nvidia meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 46,7 Milliarden US-Dollar und übertraf damit den Umsatzrekord von 44,1 Milliarden US-Dollar im Vorquartal und die Prognosen der Ökonomen von 46,05 Milliarden US-Dollar. Davon berichtet unter anderem Forbes.com.

Doch das Besondere daran ist, dass allein zwei Kunden fast 40 % für den Umsatz des Herstellers verantwortlich sind. Viel ist über die Kunden jedoch nicht bekannt.

Zwei anonyme Kunden, deren Identität nur Nvidia selbst bekannt ist

Was sind das für Kunden? Zwei anonyme Kunden, die in einer Meldung als „Kunde A“ und „Kunde B“ bezeichnet werden, machten laut der jüngsten Quartalsmeldung von Nvidia an die SEC (kurz für US-Börsenaufsichtsbehörde) 23 % respektive 16 % des Umsatzes des Unternehmens im zweiten Quartal aus. Das sind zusammen fast 40 % der Einnahmen im 2. Quartal 2025.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 sind die Anteile der beiden geheimen Kunden deutlich gestiegen: Im gleichen Quartal des Vorjahres machten die als „Kunde A“ und „Kunde B“ bezeichneten Käufer nur 14 % bzw. 11 % aus.

Wer sind diese Kunden? Ein Sprecher von Nvidia lehnte es ab, gegenüber dem Magazin Fortune Angaben zur Identität der Kunden zu machen. In seiner Meldung an die US-Börsenaufsichtsbehörde weist Nvidia aber darauf hin, dass seine beiden größten anonymen Käufer sogenannte „Direktkunden“ sind.

Das heißt, das sind Firmen, die bei Nvidia direkt Einkäufe tätigen, aber die Hardware nicht zwingend selbst einsetzen müssen. Direktkunden können Unternehmen, aber genauso gut auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen sein, die Hardware kaufen.

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Doch nicht immer läuft für den Chip-Hersteller alles blendend: Nvidia hat kürzlich einen Verlust von 600 Milliarden Euro an Börsenwert erlitten und das nur wegen eines neuen KI-Modells aus China.

Doch Nvidia-CEO Jensen Huang sieht die Panik als unbegründet. Seiner Meinung nach bleiben Hochleistungsrechnen unverzichtbar für die Zukunft der KI und der Markt hat die Situation völlig falsch eingeschätzt: Nvidia verlor 600 Milliarden Euro an einem Tag an der Börse, doch jetzt sagt der Chef: Das war alles nur ein Missverständnis

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