Der Chef von Borderlands 4 wurde von den Fans gefragt, wie viel sich an der Performance ändert, wenn der Day 1 Patch kommt. Doch die Antwort dürfte vielen nicht gefallen.
Um wen geht es? Randy Pitchford ist der CEO von Gearbox und der Chef von Borderlands 4. Bereits in der Vergangenheit ist er immer wieder durch polarisierende Aussagen aufgefallen, etwa als er einem Fan geraten hat, doch für den Kauf von Borderlands 4 einfach zu sparen oder extra zu arbeiten. Der Fan hatte sich zuvor mit der Bitte an den Chef gewandt, im Zuge der steigenden Lebenshaltungskosten den Preis des Spiels nicht zu erhöhen.
Mit neuen Beiträgen auf X.com sorgt er nun wieder für Diskussionen. Diesmal geht es um die Systemvoraussetzungen und die Optimierung des Spiels. So berichtete die Website destructoid.com in einem Bericht von Performance-Problemen beim Vorab-Test von Borderlands 4. Der Chef erklärte sich daraufhin.
Hier könnt ihr den Trailer zur Launch-Woche von Borderlands 4 sehen:
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Day 1 Patch bringt keine Wunder
Was meint der Chef? Randy Pitchford äußerte sich in zwei Beiträgen auf X.com zur Problematik. Er erklärt dabei, was die Systemvoraussetzungen von Borderlands 4 bedeuten. So soll ein Spieler, dessen PC die „Empfohlenen“ Voraussetzungen erreicht, Borderlands 4 auf 60 FPS in 2K auf mittleren Einstellungen erleben können.
Spieler, deren Rechner schlechter als die minimalen Voraussetzungen sind, sollten nicht erwarten, Borderlands 4 überhaupt spielen zu können. Randy Pitchford sagt dazu auf X.com: „Bei Verwendung eines Computers, der unter den Mindestanforderungen liegt, muss damit gerechnet werden, dass das Spiel nicht spielbar ist.“
Gleichzeitig spricht der Chef auch über den „Day 1 Patch“, den Borderlands 4 zu Release erhält. Er soll nochmal Kern-Probleme beheben, Optimierungen vornehmen und große Verbesserungen bringen. Gleichzeitig bittet der Chef aber auch um Verständnis dafür, dass ein neues AAA-Spiel nicht butterweich auf einem schwächeren oder älteren System laufen wird.
Wie schlimm ist die Performance? Auch wir bei MeinMMO haben bereits vor dem Release Zugang zu einer Testversion erhalten und konnten uns schon ein Bild von der Performance machen.
MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller beurteilt die Performance so:
Ich teste gerade Borderlands 4 und konnte im Rahmen einer Preview auch schon über einen Bosskampf des Spiels und der dazugehörigen Mission sprechen. Im Bosskampf selbst hatte ich keine Performance-Probleme, aber da sind auch eher weniger Gegner beteiligt. Während der Mission hatte ich mehrmals FPS-Drops, besonders wenn ich einen neuen Bereich der Festung betrat und mich viele Gegner begrüßten, die zeitgleich anfingen zu schießen. Das Problem dabei ist, dass mit jedem FPS-Drop das Spiel kurz ruckelt. Das kann in einem Gefecht störend sein. Ich spiele Borderlands auf dem PC und bin mit meinem System etwa zwischen den Mindestanforderungen und den empfohlenen Anforderungen.
Wie stark sich der „Day 1 Patch“ wirklich auswirkt, können wir bislang nicht sagen. Sollte das System jedoch unterhalb der minimalen Voraussetzungen liegen, ist das Spielen von Borderlands 4 wohl nicht empfohlen, schließen sagt auch der Chef, dass es damit unspielbar wird.
Die klaren Worte des Chefs stießen in den Kommentaren auf Kritik. Sie finden es nicht gut, dass schon vor dem Release vor der Performance gewarnt wird und der Chef sich selbst warnend äußert. Mit Borderlands 4 sollte sich dabei eigentlich vieles grundsätzlich ändern: „Weniger Border, mehr Lands“ Chef verrät, was sich bei Borderlands 4 grundsätzlich ändern wird
Der Beitrag Chef von Borderlands 4 warnt: Wenn ihr einen miesen Gaming-PC habt, braucht ihr vom Day 1 Patch keine Wunder zu erwarten erschien zuerst auf Mein-MMO.
