Call of Duty bekommt wütende Nachrichten von Fans, weil ein Teil des Spiels stark nach KI aussieht – Jetzt antwortet Activision

Spieler werfen Call of Duty: Black Ops 7 die Verwendung von KI-generierten Inhalten vor. Activision antwortet in einer Stellungnahme.

Warum sind die Fans wütend? Call of Duty: Black Ops 7 feierte am 14. November seinen Release und schon kurz darauf gab es heftige Kritik seitens der Community an den Visitenkarten (Callingcards) des Spiels. Das sind die großen Banner, mit denen ihr euer Profil anpassen könnt.

In den sozialen Netzwerken kritisierten viele Nutzer, dass ein Großteil der Visitenkarten nach KI-generierten Bildern aussehe, besonders von der Kampagne und des Endgames. Es fallen mehrfach Begriffe wie „erbärmlich“ und „inakzeptabel“ (via X). Auf Reddit schreibt wiederum ein Nutzer:

Es ist ehrlich gesagt schade, dass sie im Grunde KI nutzen müssen, weil Treyarch einige großartige Künstler im Studio beschäftigt hat.

Die Verwendung von KI wird auch in der Gaming-Industrie von Fans oftmals kritisch gesehen, weil Studios bei der Verwendung darauf verzichten, echte Künstler zu bezahlen.

Activision erklärt, man nutze KI-Tools, um die Teams zu unterstützen

Was sagt Activision zu den Vorwürfen? Die Kritik und die Vorwürfe der möglicherweise KI-generierten Bilder wurde schnell sehr laut. Activision reagierte kurz darauf mit einer Stellungnahme, die sie beispielsweise an CharlieIntel schickten (via X)

In der Stellungnahme erklärt das Unternehmen:

Wie so viele auf der Welt nutzen wir eine Vielzahl digitaler Werkzeuge, einschließlich KI-Tools, um unsere Teams zu befähigen und zu unterstützen, die bestmöglichen Spielerlebnisse für unsere Spieler zu schaffen. Unser kreativer Prozess wird weiterhin von den talentierten Personen in unseren Studios geleitet.

Mit dem Statement konnte Activision die Wogen allerdings nicht glätten. Ein Nutzer ätzt: „Die Nutzung von KI, um den Entwicklern bei der Erstellung eines qualitativ hochwertigeren Spiels zu helfen, ist in Ordnung, aber sie nur zur Steigerung der Gewinnmargen zu verwenden, während Entwickler entlassen werden und ein billiger wirkendes Spiel veröffentlicht wird, ist schlecht.“

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Ein Teil der Kritik an den Visitenkarten von Call of Duty beruht auf einem „Trend“, der Anfang des Jahres 2025 die sozialen Netzwerke durchlief: Nutzer erstellten mit ChatGPT haufenweise Bilder, die stark dem Stil des japanischen Animationsstudios „Studio Ghibli“ ähnelten. Auch bei den Visitenkarten von Black Ops 7 besteht der Vorwurf, den Stil von Ghibli zu nutzen.

Studio Ghibli ist etwa für Filme wie „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ bekannt und verfügt über einen leicht wiedererkennbaren Animationsstil. Der Hype, um die Nachahmung des Stils via ChatGPT zwang letztlich OpenAi zum Eingreifen: Ein neuer Hype hat OpenAI zu einer noch nie dagewesenen Maßnahme gezwungen: dem Hinzufügen eines Wasserzeichens

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