Ehemaliger Blizzard-Chef wollte Multiplayer revolutionieren – nach nur 6 Monaten wird das Spiel kostenlos verschenkt

Für den Ex-Chef von Blizzard sieht es schlecht mit dem neuen Gaming-Studio aus. Das neuste Spiel wird inzwischen kostenlos verramscht.

Mike Morhaime war der Chef von Blizzard. Als er vor einigen Jahren das Unternehmen verließ, wurde er schmerzlich vermisst und wollte doch ein eigenes Gaming-Studio auf die Beine stellen: Dreamhaven. Inzwischen hat man 4 Spiele veröffentlicht oder zumindest als Publisher fungiert, aber gerade das aufwändige „Wildgate“ vom Studio Moonshot Games wollte einfach nicht so richtig zünden. Nur rund 6 Monate nach dem Release wird das Spiel jetzt sogar verschenkt.

Wildgate zeigt Gameplay im Trailer, sieht aus wie eine Mischung aus Concord und Overwatch


Autoplay

Wo wird das Spiel verschenkt? Aktuell gibt es Wildgate im Epic Games Store umsonst, anstatt der üblichen rund 30 Euro. Wer das Spiel also mal ausprobieren will, sollte dieses Angebot bis zum 8. Januar 2026 nutzen, um Wildgate kostenlos der eigenen Sammlung hinzuzufügen.

Keine 200 Spieler gleichzeitig – ein Todesurteil?

Was ist Wildgate für ein Spiel? Wildgate ist eine wilde Genre-Mischung, die ein wenig an Heldenshooter wie Overwatch, aber auch Hunt: Showdown erinnert. Ihr schlüpft in die Rolle eines Mitglieds einer Space-Crew und müsst auf einer prozedural generierten Karte nach Ressourcen sammeln und dabei das „Artefakt“ finden. Der Haken an der Sache: Das wollen alle anderen Teams auch und nur ein Team kann gewinnen. Den Sieg gibt es, wenn ihr mit dem Artefakt entkommt oder alle Feinde ausschaltet.

Dabei wollt ihr als Team taktisch vorgehen. Einige sammeln Ressourcen, andere bewachen vielleicht das Raumschiff oder wieder andere versuchen, die Raumschiffe der Feinde zu sabotieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

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Wie steht es um Wildgate? Ehrlich gesagt: Ziemlich schlecht und das ist verwunderlich. Denn wenn man sich die Bewertungen des Spiels auf Steam anschaut, sind die durchaus positiv. 81 % empfehlen das Spiel bei mehr als 4.000 Bewertungen.

Doch das hilft nicht, wenn niemand mehr das Spiel spielt. Schaut man nämlich auf Steamcharts nach den aktuellen Spieler-Zahlen, dann ist Wildgate im Grunde tot. Die gleichzeitigen aktiven Spieler dümpeln auf Steam zwischen 80 und 200 herum, auch wenn man bedenken muss, dass das Spiel auch auf anderen Plattformen (wie dem Epic Games Store) verfügbar ist. Dennoch ist das ein verheerend niedriger Stand, bei dem kaum Partien zustande kommen. Der Misserfolg von Wildgate dürfte auch für die Entlassungen bei Dreamhaven gesorgt haben.

Viele Fans hatten schon vor Monaten Sorge, dass Dreamhaven Wildgate einfach sterben lässt. Denn manch einer hat das Spiel ins Herz geschlossen und findet, dass es einfach nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Vielleicht ist das Verschenken im Epic Games Store nun ein letzter Versuch, noch einmal Aufmerksamkeit zu erreichen – zu wünschen wäre es dem Spiel.

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