Jambo! Safari: Die Wildhüter – im Klassik-Test (Wii)

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Spiel:Jambo! SafariPublisher:SegaDeveloper:FullfatGenre:SimulationGetestet für:WiiErhältlich für:WiiUSK:Erschienen in:1 / 2010

Hey, irgendwo in Afrika ist eine Stelle als Tierretter frei – nichts wie hin. Vor Ort die Ernüchterung: Der Job hat einen Haken. Statt ausschließlich mit unserem Land Rover durch die Savanne zu brettern, müssen wir nebenher schwach animierte Tiere frohstreicheln oder ihnen die Zähne putzen, auf Fotosafari gehen und mit den Angestellten des Parks plaudern.

Klar, dass diese (schwach umgesetzten) Features den Langzeitspaß von kleinen Zockern erhöhen, Kenner des Spielhallenvorbilds fühlen sich aber veralbert – dort war das Fahren und Fangen ­alleiniges Spielelement. Obendrein ist die ­Lassowurf-Steuerung mit der Remote ungenau – wann Ihr daneben­werft und wann Ihr ein Tier erfolgreich zähmt, hängt nur selten vom Können ab.

Meinung

Matthias Schmid meint: Frechheit: Um die Sega-Kasse mit der Knete tier-fanatischer Kinder zu füllen, wurde das witzige Arcade-Vorbild in ein einfallsloses Tierpfleger-Korsett gezwängt. Leider ist das Drumherum schlecht gemacht: Die Viecher sehen doof aus, die Pflege ist ein Witz und die Mehrspieler-Modi sind eine Zumutung. Lediglich der Kern des Spiels (Rumfahren & Einfangen) unterhält Freunde der Vorlage für eine Weile.

Wertung

zentrales Spielelement stammt aus dem gleichnamigen Naomi-Automaten von 1999
4 Minispiele: 3 sind grottig, das vierte adaptiert das ”Chu Chu Rocket”-Prinzip

Plump auf den Geschmack der jungen Zielgruppe getrimmte Tierfang-Simulation ohne den Charme des Arcade-Vorbilds.

Singleplayer43MultiplayerGrafikSound

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