Wenn ihr in ARC Raiders ohne Vorwarnung schießt, könnt ihr sicher sein, dass euch das auch passiert

ARC Raiders ist bekannt dafür, dass Spieler ihren Fokus auf PvE, PvP oder einen gesunden Mix selbst wählen können, obwohl alle gemeinsam spielen. Spieler vermuteten deshalb schon länger eine Art „Aggression-based Matchmaking“ – und ein Interview der Entwickler zeigt: Ihr habt recht.

Wie funktioniert das Matchmaking in ARC Raiders? In einem Interview mit GamesBeat via YouTube erklärte Embark-CEO Patrick Söderlund während einer Session ARC Raiders, was das Matchmaking des Spiels ausmacht. So gäbe es, wie bei Multiplayern meist üblich, zwar ein Skill-based Matchmaking, das euch mit Spielern in Lobbys zusammenwirft, die auf einem möglichst ähnlichen Niveau spielen wie ihr.

Daneben gäbe es jedoch auch eine Art „Aggression-based Matchmaking“, das sich daran orientiert, wie aggressiv ihr spielt. So sollt ihr mit Spielern zusammengebracht werden, die ein ähnliches Spielverhalten an den Tag legen. Schießt ihr also oft ohne Vorwarnung auf eure Mitspieler, könnt ihr euch darauf verlassen, dass ihr häufiger selbst auf solche Raider treffen werdet.

Wichtig sei es dabei, zwischen beiden Varianten eine Waage zu halten und damit weiter herumzuexperimentieren und zu schauen, was funktioniert und was nicht. Das aktuelle Matchmaking sei also nicht festgefahren und insbesondere das „Aggression-based Matchmaking“ sei gerade mal eine knappe Woche implementiert. Ziel sei es, beiden Lagern ihren Raum zu lassen und trotzdem eine Art „Grauzone“ zu haben, die Mischformen unterstützt und die Spannung aufrechterhält.

Damit bestätigt er eine Vermutung, die Spieler bereits seit einer Weile hatten. Bislang wurde nur erklärt, dass sich euer Verhalten auch auf das Matchmaking auswirke, aber es wurde nicht genauer darauf eingegangen. Bei der Community kommt diese Bestätigung gut an, allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte.

„Beste Mechanikwahl. Lasst die PvP-Spieler PvP spielen und die PvE-Spieler PvE spielen.“

Was sagt die Community zu dem aktuellen Matchmaking? Auf Reddit tauschen sich die Spieler zu den Aussagen zum Matchmaking aus. Die meisten feiern den Ansatz und sind der Meinung, dass diese Art Matchmaking einen großen Einfluss auf den Erfolg des Spiels hat. Radthereptile bezeichnet diese Entscheidung sogar als die beste Mechanikwahl (siehe Reddit).

Einige werfen jedoch ein, dass es manchmal gar nicht so leicht sei, in die PvE-Lobbys eingeordnet zu werden, denn es gäbe das Gefühl, dass das Spiel einen auch als aggressiv wahrnähme, wenn man sich lediglich gegen eingehende Schüsse wehre (siehe Reddit). Andere raten in solchen Fällen, möglichst passiv zu spielen. Dann würde man nach nur wenigen Matches in „freundliche Lobbys“ kommen (siehe Reddit).

tinselsnips wirft derweil ein, dass es schwierig sei, alle Lager zufriedenzustellen und dass diese Art experimentellen Matchmakings eine gute Art sei, möglichst vielen ihren Raum zu geben, ein gutes Spielerlebnis zu erhalten (siehe Reddit).

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Bereits vor dieser Bestätigung durch Embark-CEO Patrick Söderlund hatten die Spieler die Vermutung, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, in welche Art Lobbys sie eingeteilt werden. So waren sie bereits überzeugt zu wissen, was zu tun ist, um die chilligsten Matches zu kommen: „Willkommen in der Oase“ – Die Community von ARC Raiders ist überzeugt: Es gibt einen Weg, um in Lobbys mit freundlichen Spielern zu kommen

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