Wer heute in WoW Classic anfängt, macht oftmals dieselben Lektionen durch wie viele Veteranen, die vor mehr als 20 Jahren Azeroth unsicher gemacht haben. Mit Hardcore-Regeln schmerzt das jedoch deutlich mehr, was euch die Streamerin LostKittn seit kurzer Zeit bestätigen dürfte.
Was ist LostKittn passiert? Die Streamerin gehört zur deutschen Content-Gilde Sauercrowd, die derzeit die Hardcore-Version von WoW Classic unsicher macht und dabei Azeroth-Veteranen sowie MMO-Neulinge zusammenbringt.
Am 4. Januar 2026 war LostKittn als Teil einer 5-Spieler-Gildengruppe im Dungeon Gnomeregan. Mit dabei: ihre Level-29-Hexenmeisterin. Um 19:54 Uhr ließ sie sich von einem Verwirrten Aussätzigen ablenken, von dem sie Aggro gezogen hatte. Der Rest des Trupps bemerkte das nicht und enterte bereits die nahe Aufzugplattform.
LostKittn erkannte das und wollte ebenfalls den Aufzug erwischen. Das „Bleib oben!“ eines Teamkameraden kam zu spät. Kurz bevor die Hexenmeister-Puschel die Plattform erreichten, sank der Aufzug bereits in die Tiefe. LostKittn war nur einen Augenblick zu langsam, doch das reichte. Die angehende WoW-Heldin fiel in die Tiefe. Der Fallschaden war tödlich.
Auf Hardcore bedeutet das: Das war’s. Von vorn anfangen. Die Reaktion von LostKittn auf Twitch spricht Bände. Nach einigen Flüchen musste sie erstmal weg vom PC. Die fassungslosen Gesichter ihrer Crew unterstreichen den Schmerz, wie der Clip auf dem Instagram-Kanal von JenNyan zeigt.
Autoplay
„Ohh ja, der Fahrstuhl-Boss hat schon einige Leben genommen“
Welche Reaktionen gibt es? Bereits in der Vanilla- und TBC-Ära waren einige der Aufzüge aus Azeroth für ihre Tödlichkeit berüchtigt. Manch ein späterer Lichkönig-Bezwinger hat sein Leben ganz ohne Feindkontakt in Undercity, im Schlangenschrein oder eben – wie LostKittn – in Gnomeregan verloren. Damals tat das nur nicht so weh wie heute, mit Hardcore-Regeln.
Diverse Kommentare aus der Community spiegeln das wider.
WoW-Kommentator N_Tys schreibt auf X: „Die Deutschen lernen gerade, dass man in Hardcore Classic immer den Lift nehmen sollte, wenn man kann.“
i_breath3_metal erklärt auf Instagram: „Ohh ja, der Fahrstuhl-Boss hat schon einige Leben genommen. Mein tiefstes Mitgefühl.“
kaleo609 fühlt auf Instagram mit: „Echt zu hart der Moment, da leidet man mit als Gamer … Der Aufschrei, danach die Stille … Echt schmerzhaft. Aber sie schafft das und wird 60 werden.“
jen.nyan baut LostKittn auf Instagram wieder auf: „Und ein weiterer WoW-HC-Tod bei uns. Aber wir sind schnell wieder gemeinsam auf einem Level, Sauerbrides ftw.“
teufelsbraten_78 ärgert sich auf Instagram über Blizzard: „Das sich die Entwickler nicht schämen, nach 21 Jahren solche Stellen noch immer nicht gefixed zu haben. Das war echt bitter!“
Ist euch in WoW der Aufzug-Tod auch schon passiert? Eine andere, harte Lektion musste die Twitch-Streamern JenNyan ein paar Tage zuvor lernen: Niemals AFK gehen. Ein Kaffee später stand ihre Level-20-Priesterin beim Geistheiler. Die gesamte Story lest ihr hier: „Schlimmer als jede Trennung“ – Twitch-Streamerin verliert Hardcore-Char tragisch in WoW
Der Beitrag Streamerin von Sauercrowd lernt einen der tödlichsten Bosse der WoW-Geschichte kennen – „Der Aufschrei, danach die Stille …“ erschien zuerst auf Mein-MMO.
