Eines der vielen Highlights, die in der Winter-Season 2026 als Anime starten, ist die 2. Staffel von Hell’s Paradise. MeinMMO-Redakteurin Jasmin konnte die erste Episode schon vorab schauen und freut sich besonders auf das höllische Paradies.
Hell’s Paradise ist ein Anime, den ich bereits vor seinem Anime-Debüt komplett als Manga gelesen habe. Ich habe an dem Manga die spannende Story, die interessanten Charaktere und das Kampf-Prinzip, das später im Anime noch genauer erklärt wird, geliebt.
Inhaltlich geht es um den Shinobi Gabimaru, der wie viele andere Straftäter auf eine besondere Insel gesendet wird. Der Shogun vermutet dort nämlich das Elixier des Lebens und will es für sich beanspruchen. Also schickt er Verbrecher zur Insel, um ihm dieses Elixier zu holen – und dafür die Freisprechung aller Schandtaten zu erhalten.
Doch die Insel, die zunächst wie das Paradies wirkt, beherbergt zahlreiche Gefahren. Es laufen nicht nur merkwürdig verunstaltete Wesen auf der Insel herum, sondern auch einige Götter. Mit der Zeit erfährt man, was hinter ihnen steckt und ob es das Elixier des Lebens tatsächlich gibt.
Die Geschichte hat mich im Manga total gefesselt. Viel mehr Zeit habe ich allerdings damit verbracht, einige Bilder zu studieren und sie mir im Anime vorzustellen. Ich konnte bereits Folge 1 von Staffel 2 von Hell’s Paradise schauen und mich davon überzeugen, dass das Animationsteam meine Vorstellung sogar übertrifft.
Autoplay
Buntes Paradies mit zahlreichen Blutflecken
Hell’s Paradise verrät schon im Namen, dass es von einem Kontrast lebt. Dem idyllischen Paradies, an dem ich mich gar nicht sattsehen kann, steht nämlich die Brutalität der Kämpfe gegenüber.
Mein größtes Highlight war im Manga und in Staffel 1 des Animes jedes Mal, wenn die Pflanzenwelt der Insel oder der Tempel der Götter gezeigt wurde. Man merkt, dass sich der Mangaka viel Zeit mit dem Zeichnen seiner Welt ließ. Es sind einzelne Blumenmeere zu erkennen und vielfältige Pflanzenarten zu bestaunen.
Manchmal verbrachte ich eine ganze Minute damit, ein Bild im Manga zu studieren, nur weil mir die Umgebung so gefiel. Die Gespräche hatte ich dagegen schneller übersprungen, denn hier gab es keine hübschen Blümchen.
Umso erfreuter war ich, als ich gesehen habe, wie schön der Wohnort der Götter im Anime jetzt auch in Staffel 2 umgesetzt wurde. In Folge 1 sind die Gottheiten zu sehen, wie sie sich ihrem, nun ja, „Training“ widmen. Alles wirkt wie ein kunterbunter Spa, in dem sich die Götter vergnügen können.
Die bunten Farben und der Zeichenstil haben mir hierbei besonders gefallen. Die Götter und ihr Wohnort wirken dadurch wie eine besondere Welt und eine höhere Ebene, die sich von normalen Menschen abhebt.
Durch den Manga weiß ich bereits, dass es in Zukunft noch mehr vom Wohnort der Götter zu sehen gibt. Darauf freue ich mich schon jetzt, denn auch hier erwarte ich bunte Farbspektakel.
Beim Spaziergang über so eine schöne Insel würde ich auch tödliche Schmetterlinge dulden.
Im Kontrast dazu steht, wie gewaltvoll Hell’s Paradise ist. Eine Szene aus Folge 1 ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben: Zwei der Götter „trainieren“ gerade im Bett, überall ist ausgelassene Stimmung und farbenfrohe Laken zu sehen. Doch der Akt nimmt ein blutiges Ende und die bunten Laken, die ich eben noch bewundert habe, sind plötzlich voller roter Flecken.
Auch der Kampf von Gabimaru und seinem Kontrahenten, dem er in Folge 1 begegnet, ist äußerst brutal. Es ist viel Blut zu sehen und Gabimaru zielt bewusst auf Schwachstellen des Körpers. Doch auch für mein Farb-Herz gab es etwas Spannendes zu sehen: Gabimaru setzt nämlich wieder seine Feuer-Angriffe ein, die mit ihren Farben wirklich toll animiert sind.
Die Flammen sind nämlich nicht nur in Rot oder Gelb gehalten, sondern haben auch noch einen Lila-Stich. Ihr müsst euch die Szenen selbst einmal anschauen, um zu sehen, wie ästhetisch ein Kampf um Leben und Tod aussehen kann.
Auch, wenn ich die Brutalität persönlich nicht gebraucht hätte, verdeutlicht sie doch eindrucksvoll den Kontrast zwischen dem wunderschönen Paradies, und der tödlichen Gefahr, die an jeder Ecke lauert. Ein großes Problem ist sie aber auch nicht, denn der Anime lenkt mich sowieso durch seine bunte Farbpalette und die actionreichen Kämpfe ab.
Solche farbenfrohen Animationen gefallen mir auch in anderen Animes. Auch in One Piece fand ich die Experimente, die bei den Endkämpfen in Wano Kuni begonnen haben, echt sehenswert. Mittlerweile ist fast jeder Kampf ein Augenschmaus.
Wollt ihr Staffel 2 von Hell’s Paradise übrigens selbst schauen, könnt ihr in den kommenden Tagen damit anfangen. Der Anime startet nämlich bald auf Crunchyroll.
Auch beim Kinofilm zu Chainsaw Man hatten die Kämpfe teilweise bizarre Darstellungen, die künstlerisch sehr anspruchsvoll waren. MeinMMO-Redakteur Niko hat seine Meinung zum Film geschrieben und findet sogar, dass er besser ist als der Kinofilm zu Demon Slayer: Der neue Film zu Chainsaw Man ist besser als Demon Slayer, weil er seine Charaktere respektiert
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