Im Januar 2026 starten zahlreiche Anime-Fortsetzungen, auf die sich Fans schon seit Monaten freuen. Doch eine Neuerscheinung bekommt gerade den ganzen Hype ab.
Um was für eine Serie handelt es sich? Viele Zuschauer feiern gerade den Anime Sentenced to Be a Hero, obwohl mit Jujutsu Kaisen und Hell’s Paradise andere, starke Fortsetzungen erscheinen. Das Besondere am Anime ist, dass er das klassische Heldentum umkrempelt. Der Heldentitel ist nämlich keine Auszeichnung, sondern die schwerstmögliche Strafe für Schwerverbrecher.
Als Held müssen sie nämlich gegen eine übermächtige Armee kämpfen und das auch noch an vorderster Front. Hinzu kommt, dass ein Held nach seinem Tod wiederbelebt wird, um weiterzukämpfen. Der Tod ist also keine Erlösung, denn man kämpft auf ewig weiter und verliert bei jeder Wiederbelebung ein Stück seiner Erinnerung.
Deshalb werden Helden in der Welt des Animes auch so verachtet. Der Hauptcharakter Xylo ist ein solcher Held, der von sich selbst behauptet, das Opfer einer Verschwörung zu sein. Sein Ziel ist es, Rache an denjenigen zu nehmen, die ihn zu diesem Schicksal verdammt haben. Er trifft eines Tages auf eine Göttin, die ihm unermessliche Kräfte verleiht. Das bringt ungewollte Probleme mit sich.
Es wird im Anime mit klassischen Klischees gebrochen: Götter sind Massenvernichtungswaffen, Feen sind hässliche Monster und Helden sind Schwerverbrecher.
Autoplay
Als Held verdammt, für die Action gefeiert
Wie gut kommt der Anime an? Aktuell ist nur eine Folge des Animes, die rund eine Stunde geht, auf Crunchyroll erschienen. Doch die hat bereits die ersten Zuschauer begeistert. Auf IMDb kommt die erste Folge beispielsweise auf eine 8,9/10-Wertung bei 1.111 abgegebenen Stimmen.
Auch auf MyAnimeList, wo etwas mehr Stimmen abgegeben wurden, kommt der Anime auf eine ordentliche Bewertung. Hier sind es 8,53/10 Punkten bei 12.184 Usern.
Woran liegt das? In einem neuen Video berichtet der Youtuber penguinz0, dass er vom Hype um Sentenced to Be a Hero gehört und sich den Anime selbst angeschaut habe, um zu schauen, was an dem Hype dran ist.
Besonders beeindruckt hätten ihn die Animationsqualität und die visuellen Effekte des Animes. Sie seien visuell unglaublich und wunderschön animiert und das habe ihn an einen Anime-Film erinnert. Zudem gäbe es konstante Action, die „hart reinhaut“. Es fühle sich für ihn eher wie ein starkes Finale an als wie eine 1. Folge.
Zudem findet er die Superkräfte kreativ gewählt. Der Protagonist hat nicht einfach nur eine besondere Kraft, sondern nutzt heilige Siegel, durch die er Schwerter als Projektile wirft und mit Feuer und Licht explodieren lassen kann.
Gibt es auch Kritik? Der YouTuber äußert aber auch Bedenken bezüglich der Zukunft der Serie. Bislang sei die Geschichte noch nicht sehr tiefgründig und sie müsse erst noch ihr volles Potenzial zeigen.
Zudem habe er Angst vor einem Qualitätsabfall und dass das ganze Budget nur in die erste Stunde des Animes geflossen sei. Hier zieht er einen expliziten Vergleich zu Ninja Kamui, dessen Qualität nach der ersten Folge herbe Einbußen erleben musste.
Die Angst vor einem Qualitätsabfall ist übrigens kein Zufall. Es gibt eine goldene Regel bei Animes, dass sie innerhalb der ersten 3 Episoden das Publikum überzeugen müssen. Der Produzent von Lord of the Mysteries berichtete davon: Produzent eines „Anime“ meckert über die ersten 3 Folgen, erklärt, wieso es danach besser wird
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