Neues Gadget von Razer bringt LoL-Legende Faker auf euren Schreibtisch – soll euch nicht nur beim Zocken helfen

Der Gaming-Hersteller Razer trumpft mit der Weiterentwicklung einer KI-Technologie auf. Das neue Gerät soll Spielern während des Zockens helfen und sogar noch darüber hinausgehen. 

Was für ein Gadget ist das? Das Project Ava, wie es Razer nennt, ist ein KI-Begleiter in einem runden, echten Gefäß, das ihr euch auf euren Schreibtisch stellen könnt. Er soll euch helfen, besser zu zocken. Neben Coaching-Funktionen ist ein Hologramm einer vorgefertigten Figur, wie zum Beispiel Faker, innerhalb des Gerätes zu sehen. Der bekannte League-Spieler soll euch per Sprachfunktion trollen können. Ob das an das Original hinkommt, wie Fans behaupten, wird sich aber erst noch zeigen.

Bereits Anfang 2025 hatte Razer mit einer KI für E-Sport-Coaching experimentiert. Project Ava ist die Weiterentwicklung dieses Vorhabens und soll sich nicht nur auf den Gaming-Bereich beschränken.  

Das Gerät wurde aktuell auf der CES 2026 vorgestellt und kann bereits auf der offiziellen Razer-Seite vorbestellt werden. Dafür benötigt ihr einen Website-Account und müsst eine Gebühr von 20 US-Dollar für eine Reservierung bezahlen. Der Betrag von umgerechnet etwa 17 Euro (Stand 7. Januar 2026) wird dann bei der Bestellung abgezogen. 

Verfügbar soll das Gerät ab der zweiten Hälfte 2026 sein. Momentan ist es nicht möglich, auf der deutschen Razer-Seite das Gadget vorzubestellen. Ein Preis ist bislang noch nicht bekannt. 

Razer verwendet KI, um euch zu helfen, während Studenten mithilfe von künstlicher Intelligenz und einer Kamera angefangen haben, anderen Personen sensible Daten zu entwenden. Mehr dazu erfahrt ihr in folgendem Video:

Eine Alexa, die euch auch beim Zocken hilft

Was kann das Gadget? Neben den Hologrammen von vorgefertigten Avataren oder Companions, wie der Hersteller sie nennt, soll das Gerät ebenso euren Bildschirm sehen und auf dessen Inhalt flexibel reagieren können. 

So soll euch insbesondere der berühmte LoL-Profi Faker Tipps geben, wie ihr effektiver spielt und weniger oft sterbt. Je nach Einstellungen sollen auch sarkastische Kommentare bei Niederlagen und Lob bei Siegen möglich sein. Wie gut der Profi ist, weiß mittlerweile sogar schon sein Heimatland Korea. Dort wird er sogar als Sportler geehrt und landet in der Hall of Fame für Sportler.

Laut Hersteller soll Project Ava auch noch als Tagesplaner, Wellness- und Routine-Coach, Brainstormbegleiter auf der Arbeit, Übersetzer und Gaming-Begleitung dienen. Das Gerät ist also nicht nur fürs Zocken gedacht.

Mögliche Einstufung als Cheaten

Zählt das als Cheating? Die Frage, ob ein solches Gerät nicht als Betrugsversuch in Spielen zählt, liegt nahe. Schließlich erhaltet ihr Hilfe von außerhalb, durch eine Software. Viele Spiele wie Counter Strike 2, League of Legends oder Battlefield haben allerdings strikte Regeln zu externer Software, die euch einen Vorteil während des Spielens verschaffen.

In den eigenen FAQs schreibt Razer dazu, dass AVA nur als Coach und Trainer designt wäre, nicht als Werkzeug zum Gewinnen. Sie würden daran arbeiten, dass alle Funktionen mit den Nutzungsbedingungen von Spielen übereinstimmen. 

Ziel sei es, die Fähigkeiten von Käufern zu schärfen, ihre Mechaniken zu verbessern und neue Strategien zu lernen. Es soll keinen unfairen Vorteil gegenüber anderen Spielern bieten. 

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Viele Spiele benutzen deswegen bereits Programme, sogenannte Anticheat-Software, um während des Spielens Nutzer zu entlarven. Sollte ein Gamer vom System erkannt werden, fliegt er auf und erhält je nach Regelverstoß eine Strafe. Manche dieser Programme sind bereits Jahre in der Entwicklung und nahezu unschlagbar: Der Anticheat von Riot in LoL und Valorant ist so gut, dass ihr jetzt fast 2 Jahresgehälter verdienen könnt, wenn ihr ihn überwindet

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