Die Welt von Cyberpunk 2077 wird von vielen Spielern geliebt. Das liegt auch an den vielen Missionen, denen man sich in Night City stellen kann. Doch was ist, wenn man in allen Missionen, in denen es möglich ist, scheitert? Das hat ein Spieler jetzt ausprobiert.
In Cyberpunk 2077 gibt es viele Missionen. Darunter sind Hauptmissionen innerhalb der Geschichte, aber auch Nebenquests und Aufgaben von Fixern, denen man sich als guter Söldner stellen kann, um Geld verdienen zu können.
Jede dieser Missionsarten hat diverse Aufträge, die sogar scheitern können, wenn man sich als Spieler nicht gut anstellt. Auf YouTube hat sich der Spieler Big Dan Gaming die Aufgabe gestellt, in jeder Mission (in der es möglich ist) in Cyberpunk 2077 zu scheitern.
Das sorgt nicht nur für wütende Anrufe.
Autoplay
Was ist das für ein Video? Auf dem Kanal Big Dan Gaming beschäftigt sich der Content Creator mit verschiedenen Rollenspielen und stellt sich verschiedenen Challenges. So versuchte er in Fallout: New Vegas beispielsweise, jeden zu töten. In einem neuen YouTube-Video versuchte er in Cyberpunk 2077 in jeder Mission zu scheitern, in der es möglich ist.
Auf Reddit hat ein Nutzer alle Missionen zusammengefasst, bei denen man scheitern kann und das Spiel nicht einfach neu startet. Laut dieser Liste sind es 73 Missionen (Big Dan Gaming kommt in seinem Video auf 69), Aufträge und Nebenquests, in denen man scheitern kann.
Das Video von Dan könnt ihr auch hier sehen:
Wegrennen und Autos in die Luft jagen
Was passiert, wenn man in Missionen scheitert? Um bestimmte Aufträge zu verlieren, reicht es meistens, wegzurennen, ein Auto zu zerstören, das man beschaffen sollte, oder eine zu rettende Person zu erledigen. Bei den Fixer-Aufträgen sorgt das meistens dafür, dass man einen ziemlich wütenden Anruf bekommt, und am Telefon beleidigt wird. Personen wie Wakako gehen sogar so weit, einem mit dem Tod zu drohen.
Es gibt neben den Aufträgen aber auch Nebenmissionen, in denen man scheitern kann. Das sorgt dafür, dass sich die Geschichte im Spiel verändert. Wenn ihr beispielsweise bei der Mission Riders on the Storm von Panam einfach wegrennt, wenn ihr am Camp warten müsst, bekommt ihr eine Nachricht, dass Saul, der Anführer der Aldecaldos, gestorben ist. Interessanterweise ruft er euch in den Credits trotzdem an.
Das hat einen Einfluss darauf, wie ihr die letzte Mission angehen könnt. Je nachdem, welche Nebenquest ihr verliert, sorgt das auch dafür, dass euch weitere Quests verschlossen bleiben.
Wenn ihr den DLC Phantom Liberty besitzt, könnt ihr sogar in der allerersten Hauptmission scheitern. Dafür müsst ihr einfach wegrennen, bevor ihr Dogtown erreicht. Das sorgt dafür, dass Präsidentin Myers stirbt. Nach einem Ohnmachtsanfall und Wutausbruch von Songbird wacht ihr wieder auf, könnt aber nicht mehr die Story von Phantom Liberty spielen. Aber dank Mr. Hands könnt ihr trotzdem die Nebenaufgaben in Dogtown erledigen. Auch die 2. Hauptmission im DLC ist scheiterbar und blockt für euch die Hauptquest.
Im Hauptspiel gibt es nur eine Hauptmission, in der ihr scheitern könnt, ohne dass das Spiel einen Speicherpunkt lädt. Wenn ihr in der Mission Chippin’ In die richtige Entscheidung trefft, könnt ihr die letzte Mission (Don’t Fear) The Reaper starten. Dort rennt ihr alleine in den Arasaka Tower, doch wenn ihr sterbt, fangen die Credits an und das Spiel wird beendet.
Schon alleine wegen der wütenden Anrufe lohnt es sich, mal ein paar Missionen zu verlieren, doch auch die Storyveränderungen sind einen Blick wert. Die besten Nebenfiguren in Night City haben wir euch hier zusammengefasst: Die 5 coolsten Nebencharaktere aus Cyberpunk 2077, die definitiv mehr Story verdient hätten
Der Beitrag Spieler will Cyberpunk 2077 ganz neu erleben, erschafft den schlechtesten V aller Zeiten, vermasselt jede Mission erschien zuerst auf Mein-MMO.
