Das neue MMORPG Dreadmyst ist am Wochenende auf Steam gestartet und hat damit einen Überraschungserfolg gelandet. Nur die Technik läuft bislang nicht so, wie sie soll.
Was ist das für ein MMORPG? Mit Dreadmyst ist am Wochenende ein neues Tab-Target-MMORPG, das aus der Iso-Perspektive gespielt wird, gestartet. Im Spiel gibt es mit dem Paladin, dem Magier, dem Waldläufer und dem Kleriker vier Klassen, die man mittels eines tiefgreifenden Build-Making-Systems zu einem einzigartigen Charakter ausbauen können soll.
Dabei spielt man das MMORPG typisch oldschoolig am besten in einer Gruppe mit bis zu drei anderen Spielern, um einen Tank, einen Heiler und zwei Schadensausteiler dabei zu haben, die gemeinsam durch die Quests voranschreiten können.
Auch einen PvP-Modus hat Dreadmyst. Dieser lässt Spieler in einer Arena ihre Skills unter Beweis stellen. Der Release des neuen MMORPGs wurde zum Erfolg, aber die Technik wurde zum Problem.
Hier könnt ihr den Trailer zu Dreadmyst sehen:
Autoplay
Überraschungserfolg trotz Warnungen
Wie lief der Launch? Der Start von Dreadmyst war ein typischer MMORPG-Start – es lief also nicht alles so rund wie geplant. Schon eine Stunde vor dem Release war der Server für die Account-Erstellung down, was dafür sorgte, dass neue Nutzer sich nicht mehr registrieren konnten.
Dies wurde zwar schnell von den Entwicklern behoben, doch sorgte es schon für die ersten negativen Steam-Rezensionen. Auch Serverabstürze und kleinere Rollbacks kamen immer wieder vor, was die Spieler trotz der Bemühungen des Solo-Entwicklers ärgerte.
Zahlenmäßig war das Release-Wochenende jedoch ein großer Erfolg. Während noch vor dem Release einige Stimmen aus der Community vor dem Solo-Entwickler warnten, präsentierte sich Dreadmyst zwar grafisch recht simpel, überzeugte jedoch beim Gameplay.
So schaffte es das Indie-MMORPG am Wochenende laut SteamDB auf einen Spitzenspielerstand von 7904 Spielern. Eine beachtliche Leistung für ein Projekt, das nur einen Entwickler hat. Durch die technischen Schwierigkeiten steht das MMORPG bei Steam jedoch nur bei 72 % positiven Bewertungen.
Wie geht es bei Dreadmyst weiter? Der Solo-Entwickler ist derzeit Vollzeit damit beschäftigt, die Technik seines MMORPGs am Laufen zu halten. So steht im Ankündigungskanal auf Discord, dass die höchste Priorität derzeit darauf liegt, die Servercrashs und damit verbundenen Rollbacks zu beseitigen.
Derzeit hat das MMORPG nur einen Server und ein weiterer Server sei erst geplant, wenn man die derzeitigen Probleme im Griff hat. Auch eine Warteschlange fehlt derzeit noch, weshalb die Spieler immer wieder ihr Glück versuchen müssen, um auf den Server zu kommen.
Dass trotz der Warnungen mancher Spieler mit Dreadmyst der erste MMORPG-Erfolg von 2026 gelingt, haben wohl nur wenige Spieler erwartet. Vielleicht hat die Kritik aber auch dazu beigetragen, das MMORPG erst bekannt zu machen. Schließlich steht Dreadmyst jedem kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung. Ein anderes MMORPG ist 2026 hingegen schon gescheitert: Erstes MMORPG von 2026 scheitert krachend, Spieler urteilt: „Das schlechteste MMO in 20 Jahren“
Der Beitrag Ein Solo-Entwickler veröffentlicht ein ganzes MMORPG auf Steam, wird zum Überraschungshit, nur eine Schwäche wird deutlich erschien zuerst auf Mein-MMO.
