Star Trek erhält am 15. Januar 2026 die nächste Serie, die dieses Mal eine Gruppe junger Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ganz bewusst müssen sie mit Problemen umgehen, die auch die Gen Z von heute kennen.
Was ist das für eine Serie? Star Trek Starfleet Academy ist die mittlerweile bereits neunte Realfilm-Serie im Franchise und wird ab dem 15. Januar 2026 auf Paramount+ starten. Insgesamt soll es in der ersten Staffel 10 Folgen geben. Schon vor dem eigentlichen Start gab Paramount bekannt, dass eine zweite Season folgen wird.
Starfleet Academy spielt im fernen 32. Jahrhundert, und zwar nach den Ereignissen aus der Serie Discovery. Im Zentrum der Erzählung steht eine erste Klasse an der Sternenflotten-Akademie. Dort werden junge Menschen zu Offizieren ausgebildet – einerseits am Boden in San Francisco, andererseits auf dem Raumschiff USS Athena.
Showrunner Alex Kurtzman hat nun verraten, was hinter der Entscheidung steckt, derart junge Protagonisten zu zeigen – und warum sie ausgerechnet im dystopischen 32. Jahrhundert leben.
Autoplay
Die Zukunft sieht wenig rosig aus
Was sagt der Showrunner? Alex Kurtzman hat im Gespräch mit Series Business erklärt, was zu der Entscheidung führte, die Serie im 32. Jahrhundert anzusiedeln. Zur Einordnung: Diese Zeitebene wurde in Star Trek Discovery eingeführt und ist wesentlich düsterer als etwa die Zeit der Föderation (The Next Generation, Deep Space Nine).
Das Universum wurde von einer Katastrophe, dem sogenannten „Brand“ erschüttert. Dabei wurde die Substanz Dilithium instabil – sie betreibt die Warpreaktoren der Raumschiffe und sorgte dafür, dass zahlreiche Warpkerne explodierten. Infolge dieses Ereignisses starben unzählige Wesen, große Teile des Universums wurden zerstört, und auch die Föderation fand zu ihrem Ende und muss nun neu aufgebaut werden.
Alex Kurtzman begründet die Entscheidung so:
Die Idee, die Handlung im 32. Jahrhundert anzusiedeln, war bewusst gewählt, weil ich der festen Überzeugung war, dass man, wenn man sie in die glücklichen Tage der Föderation versetzt – in denen alles in Ordnung ist und die Kadetten außer den jeweiligen Handlungssträngen der Woche keine besonderen Herausforderungen durch ihre Umgebung erleben –, nicht den Nerv der Zeit trifft.
Alex Kurtzman
Der Nerv der Zeit – damit möchte Kurtzman besonders junge Menschen von heute ansprechen. Nachvollziehbar, da besonders die Gen Z sich einer Welt gegenübersieht, die angesichts von Klimawandel, Kriegen und politischen Krisen manchmal dystopisch wirken kann – und eine ordentliche Portion Hoffnung benötigt. Kurtzman führt weiter aus:
Wenn man es hingegen ins 32. Jahrhundert versetzt und Kinder hat, die ein völlig zerbrochenes Universum erben, für dessen Wiederaufbau und die Aufrechterhaltung des Optimismus sie verantwortlich sind, dann ist das etwas anderes. Das ist eine schöne Verstärkung von Roddenberrys grundlegender Vision der Hoffnung. Es schien mir eine großartige Möglichkeit zu sein, Star Trek zu unterstreichen und Menschen anzusprechen, die keine Verbindung zu Star Trek haben.
Alex Kurtzman
Das Franchise möchte sich öffnen und ein neues Publikum ansprechen. Das könnte auch durch die Prämisse der Handlung funktionieren, immerhin spielt die Geschichte in einem Schulsetting, was zuletzt bei Serien wie Wednesday sehr erfolgreich funktioniert hat.
Ob das Unterfangen gelingt und Star Trek tatsächlich die Gen Z ansprechen kann, wird sich ab dem 18. Januar 2026 zeigen, wenn die Serie startet. Was sind eure Gedanken dazu? Freut ihr euch auf Star Trek Starfleet Academy? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. MeinMMO-Redakteur Niko Hernes hat lange mit dem Franchise gehadert: Ich dachte immer, Star Trek sei das billige Star Wars, doch eine bestimmte Folge hat mich vom Gegenteil überzeugt
Der Beitrag Die Welt von Star Trek Starfleet Academy ist zerstört, und genau deshalb soll sich die Gen Z dort besonders heimisch fühlen erschien zuerst auf Mein-MMO.
