Ein Nutzer kaufte vor ein paar Monaten 1 TB RAM und 20 TB Speicher für 1.200 Euro: Heute ist die Hardware mehr als 8.500 Euro wert

Ein Nutzer kaufte 1 TB RAM für rund 1.4000 US-Dollar. Wenige Monate später ist die Hardware zu seiner Überraschung 10.000 US-Dollar wert. Dabei hatte er die Sachen viel früher verkaufen wollen, doch die Sachen einfach vergessen.

Ein Nutzer berichtet auf Reddit, dass sein Vater vor ein paar Monaten für seinen Server-PC neuen Arbeitsspeicher und SSD-Speicher gekauft habe. Das sei noch vor der großen RAM-Knappheit gewesen, als man Arbeitsspeicher noch vergleichsweise günstig kaufen konnte.

Für 1 TB RAM und etwa 20 TB SSD-Speicher habe er damals entsprechend zwischen 1.400 und 1.500 US-Dollar bezahlt. Das sind umgerechnet etwa 1.200 Euro. Heute, inmitten von KI-Boom und RAM-Mangel, ist die gekaufte Hardware zusammen über 10.000 US-Dollar wert, das sind etwa 8.500 Euro.

Der besondere Clou an der Geschichte: Der Sohn gibt zu, dass man eigentlich den Arbeitsspeicher direkt wieder verkaufen wollte, doch die ganze Sache irgendwie vergessen hatte. Nur zufällig habe er sich wieder daran erinnert, dass sie damals eine Kiste Arbeitsspeicher gekauft hatten, weil sein Vater über die hohen RAM-Preise schimpfte:

Ja, und das Verrückte daran ist, dass wir es direkt nach dem Kauf des 1 TB RAM verkaufen wollten, aber dann haben wir es vergessen, bis ich mich zufällig daran erinnert habe, dass wir RAM hatten.

Viele Nutzer in der Community zeigen sich beeindruckt. Immerhin, so erklärt jemand, sei das eine 10-fache Wertsteigerung des Gewinns allein durch den Besitz von RAM.

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Registermodule funktionieren in der Regel nicht mit normalen Gaming-PCs

Gibt es an der Sache einen Nachteil? Bei den RAM-Modulen soll es sich um sogenannte Registermodule (RDIMMS) handeln, die mit zusätzlichen Funktionen wie ECC für Server ausgestattet sind. ECC steht für Error Correction Code und ist eine Funktion, die Datenbitfehler im laufenden Betrieb erkennen und korrigieren soll (via storage-insider.de).

In den meisten Fällen funktionieren diese Registermodule nicht mit normalen Mainboards, die Spieler in ihren Gaming-PCs verbaut haben. In Gaming-PCs wird in der Regel UDIMM-RAM verbaut, also unbuffered RAM, wie es im Englischen heißt.

Unterstützen hingegen euer Prozessor und Mainboard im Computer Funktionen wie ECC, dann könnt ihr eben solchen RAM mit ECC einsetzen. In der Regel sind das teure Server-CPUs wie Intel Xeon und bestimmte AMD EPYC oder „Ryzen PRO“-Modelle.

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