Ich warte seit zwei Jahren auf die neue Staffel von One Piece und kann mich an den neuen Bösewichten nicht satt sehen

Knapp zwei Monate vor dem Release der zweiten Live-Action-Staffel zu One Piece scheint Netflix aus dem Winterschlaf aufgewacht zu sein und lässt einen schicken Trailer zu den neuen Bösewichten springen. Und MeinMMO-Autorin Sophia Weiß kann sich gar nicht satt sehen.

Die Live-Action-Version von One Piece ist für mich eine der besten Realumsetzungen eines Animes, die ich bisher gesehen habe. Qualitativ spielt sie für mich in einer Liga mit den Kenshin-Filmen. Entsprechend gehyped war ich 2023 nach dem Release der ersten Season und hätte die nächste direkt mit Handkuss genommen. Oder einfach wie beim Anime eine neue Folge jede Woche.

Leider mussten wir über zwei Jahre bis zur Ankündigung des Starts der nächsten Folgen warten. Bis zum 10. März dauert es zwar noch eine Weile, aber immerhin gibt es jetzt regelmäßig neue Einblicke. Ganz frisch serviert uns der Streaming-Anbieter einen schicken Teaser, in dem wir zum ersten Mal die neuen Bösewichte der Staffel in Aktion sehen: Die Agenten der Baroque Firma.

Und die finde ich verdammt gut gelungen – vor allem aber meine absolute Lieblingsfigur, Nico Robin. Schaut aber vielleicht erst einmal selbst in den Trailer rein:

Achtung, Spoiler: Im Folgenden gehen wir auf Geschehnisse der frühen Bände von One Piece ein, greifen aber auch vielleicht hier und da voraus bis maximal Skypia. Wer blind in die zweite Staffel gehen möchte, sollte den Artikel hier gegen einen anderen austauschen.

Die Baroque Firma – Von Mister 13 bis Miss All Sunday

Staffel 2 wird aller Voraussicht nach direkt an die Erste anknüpfen: Ruffys Crew steuert mit Vollgas auf die Grandline zu. Erst legen sie noch einen letzten Halt in Loguetown ein und wollen dann über den Rivers Mountain weiter reisen. Nach einem kurzen Stopp durch einen riesigen Wal ist die erste Insel, die der Trupp erreicht, Whisky Peak.

Whisky Peak erinnert an den wilden Westen und ist das erste große Nest der Baroque Firma und einige ihrer besten Agenten. Diese sind immer in Paaren unterwegs – er ist immer Mister und eine Nummer, sie ist Miss und ein Feiertag. Je kleiner die Nummer und je wichtiger der Feiertag, desto näher stehen die Agenten dem Boss, Mister 0, und desto mächtiger sind sie.

Im Trailer zeigt Netflix unter anderem Mister 5 und seine Partnerin Miss Valentine, Mister 3 und Miss Goldenweek, aber auch den Otter im Strampelanzug Mister 13 und seine Partnerin Miss Friday, ein mit Maschinengewehr bewaffneter Geier.

Den ominösen Mister 0 aka Sir Crocodile bekommen wir zwar nicht zu Gesicht, dafür aber immerhin seine Partnerin: Miss All Sunday aka Miss Bloody Sunday aka Teufelskind Nico Robin. In ihre Rolle schlüpft Lera Abova und zumindest dem Trailer nach ist sie die perfekte Besetzung.

Sie bringt Robin nämlich nicht nur optisch perfekt rüber, sondern auch ihre absolute Ruchlosigkeit. Zum Beispiel, wenn sie mit ihrer Teufelskraft Marinesoldaten zum Selbstmord zwingt und einfach an ihnen vorbeiläuft. Oder ihre Warnung an Ruffy und seine Crew, dass sie nicht alle aus Gummi seien, die vielleicht (aber vielleicht auch nicht) ernst gemeint ist. Es ist fantastisch.

Hier ein paar Vergleiche zwischen den Anime- und Live-Action-Versionen der Charaktere:

Die Unglücksraben – Mister 13 und Miss Friday

Miss Goldenweek

Miss All Sunday

Der Bodyguard und seine Prinzessin

Neben den richtig bösen Charakteren bekommt aber auch Miss Wednesday und Mister 8 erstmals Rampenlicht. Die beiden sind nämlich besonders: Miss Wednesday heißt eigentlich Vivi und sie ist die Prinzessin des Wüstenreiches Alabasta. Mister 8 ist ihr Leibwächter, Igaram.

Die beiden haben sich unter die Mafiosis gemischt, um mehr über deren geheimnisvollen Anführer herauszufinden. Sie vermuten nämlich, dass dieser Schindluder mit ihrem Heimatland treiben will.

Gespielt wird Vivi von Charithra Chandran (u. a. Edwina Sharma in Bridgerton). Im Trailer sehen wir sie ausschließlich als Miss Wednesday, noch nicht als Vivi ohne ihr alter Ego selbst. Sie kämpft mit ihren beiden Pfauenaugen, die Kujacky Slasher, und zeigt ihren unwiderstehlichen Tanz in Aktion, der Gegner hypnotisieren und einschläfern soll. Die Miss Wednesday mimt sie entsprechend richtig gut.

Von Igaram aka Mister 8 ist noch nicht all zu viel zu sehen. Bis auf seine großartige Lockenpracht und die daraus hervorkommenden Maschinengewehrmündungen. Aber allein das ist schon ziemlich spektakulär.

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Klasse umgesetzt, aber ab jetzt wird es fantastisch

Nico Robin ist mein absoluter Lieblingscharakter aus One Piece. Sie ist verdammt cool, mysteriös, schlau und liebt Geschichte. Außerdem kann sie die wohl wichtigste Sprache im ganzen One-Piece-Universum lesen: Die Zeichen auf den Poneglyphen. Viele dieser Eigenschaften hat Lera Abova im Trailer schon gezeigt. Und natürlich passt auch optisch alles hier.

Die restlichen Baroque-Agenten beeindrucken mich aber nochmal eine Spur mehr. Wie in Staffel 1 haben es der Cast und die Kostümabteilung geschafft, die Figuren aus dem Manga fast 1:1 in real umzusetzen.

Das ist eine beachtliche Leistung, wenn man im Hinterkopf behält, dass die Designs der Charaktere ab der Grandline immer fantastischer werden. Man bedenke die Flügel der Skypia-Bewohner, das zwiebelartige Design von Gekko Moria oder die Langarmmenschen.

Staffel 1 der Live-Action-Version von One Piece hat sogar Menschen in meinem Umfeld begeistert, die weder mit Anime noch mit Manga etwas anfangen können. Ob Staffel 2 sie halten kann, müssen wir schauen: Ähnlich wie die Charakterdesigns werden ab hier auch die Kämpfe und Fähigkeiten der Charaktere immer krasser. Im Trailer sieht man auch Zorros Schwerter erstmals glühen.

Das könnte den einen oder die andere abschrecken, wenn es nicht gut gemacht ist. Wir werden es dann zum Release sehen. Ganz real ist aber die Vorbereitung des Sanji-Darstellers Taz Skylar auf seine Rolle gewesen: Schauspieler aus One Piece zeigt seine Kochkünste, Fans staunen: „Er ist wirklich Real-Life-Sanji geworden“

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