LEGO vergrault mit den neuen Sets viele Fans von Pokémon, verliert sie an günstigere Konkurrenten

Pokémon und LEGO haben endlich die neuen Sets enthüllt, in denen Pikachu, Evoli und die Kanto-Starter als Set nachgebaut werden können. Viele Bastler empfinden die Preise als happig, dabei sind sie im Vergleich gar nicht so teuer.

Was sind das für Sets? Pokémon und LEGO bringen insgesamt 5 neue Sets raus, die Hobby-Bastler in den eigenen vier Wänden bauen können. Dazu zählen:

Pikachu mit einem Pokéball

Glurak, Bisaflor und Turtok als gigantische Statue

ein putziges Evoli

Die Orden aus Kanto

Das Poké-Center im Mini-Format

Die drei Pokémon gibt es regulär zu kaufen, wohingegen die anderen beiden Sets nur als Vorbesteller-Bonus und im Tausch gegen Punkte aus dem Bonus-Programm von LEGO erhältlich sind. 

Was halten andere davon? Auf Reddit sind viele Fans vor allem wegen der Preise schockiert. Evoli startet nämlich bei rund 60 €, Pikachu gibt es für rund 100 € und die drei Kanto-Starter kosten satte 650 €. Viele schreiben, dass sie sich deshalb nach günstigeren Alternativen umsehen.

Die Preise der Sets mögen auf den ersten Blick furchtbar viel erscheinen, dabei sind die Sets im Vergleich noch relativ normal bepreist.

LEGO-Sets zu Pokémon schrecken vom Preis ab, dabei sind sie normal bepreist

Was meint MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen? Auch ich besitze so einige LEGO-Sets, vor allem in Bezug auf Videospiele, und habe mir Gedanken zu den LEGO-Sets gemacht. Ein gutes Maß zur Beurteilung des Preises ist das „Euro-pro-Stein-Verhältnis“. Mittlerweile sind rund 10 Cent pro Stein normal im Lego-Bereich. Darunter fallen auch die neuen Sets:

Schaut man sich die aktuellen Sets an, liegen die im gleichen Bereich:

Das Pokémon-Trio kostet etwa 9,5 Cent pro Stein und ist damit verhältnismäßig am günstigsten

Pikachu und der Pokéball bilden das Mittelfeld mit 9,8 Cent pro Stein

Evoli ist mit 10,2 Cent am teuersten, aber immer noch okay

Zum Vergleich: Der Deku-Baum von The Legend of Zelda kostet rund 12 Cent pro Stein. Hinzu kommt, dass nur etwa zwei Drittel der Steine verwendet werden können, da der Baum mit 2 alternativen Designs kommt, bei denen man nicht alle Steine verbaut.

Die Themenwelt von Super Mario ist meist teurer, hier werden 11 bis 14 Cent fällig. Der Preis ist hier allerdings dadurch einigermaßen gerechtfertigt, dass bei Super Mario besondere Baumechanismen und Steine enthalten sind.

Ein weiterer, teurer Kandidat ist der Todesstern. Die Version aus 2016 kostet etwa 12,5 Cent pro Stein, weshalb man rund 30 % weniger für sein Geld bekommt als bei den Kanto-Startern. 

Trotzdem kann ich verstehen, dass einige Fans das Geld nicht aufbringen wollen, um sich die LEGO-Sets ins Haus zu holen. Auch ich werde mir vermutlich keines des Sets kaufen, da ich im Pokémon-Bereich schon andere Sets gekauft habe, die vom Preis her günstiger sind.

Bei den Kanto-Startern gibt es viel zu bauen.

Was gibt es für Alternativen? Eine gute und günstige Alternative sind die Sets von MEGA. Zu Evoli und Pikachu gibt es nämlich vergleichbare Sets. Evoli kostet ungefähr genauso viel, wohingegen Pikachu deutlich günstiger ist – und meiner Meinung nach auch besser aussieht. Ein vergleichbares Set wie das von Glurak, Turtok und Bisaflor sucht man hingegen vergebens.

Eine weitere Option ist nanoblock. Die Figuren hier sehen allerdings etwas pixeliger aus, da bei den Figuren keine glatten Steine verwendet werden. Die Figuren sind zudem kleiner als bei MEGA und LEGO und klicken nicht so schön ineinander wie bei der Konkurrenz.

Für mich persönlich bietet MEGA das Beste aus allen Welten. Die LEGO-Sets eignen sich eher für diejenigen, die ein Prestige-Objekt in der Wohnung haben wollen. Vor allem das Set der Kanto-Starter ist da einzigartig. Nanoblock eignet sich dagegen für diejenigen, die erst einmal mit kleineren Figuren starten wollen.

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