Neuling wollte Baldur’s Gate 3 auf „leicht“ genießen, erschafft Chaos-Situation bei der selbst Veteranen fragen: „Wie hast du das geschafft?!“

Selbst auf „leicht“ kann man in Baldur’s Gate 3 phänomenal scheitern. Vor allem dann, wenn man den Dialogen nicht zuhört.

Auch wenn Baldur’s Gate 3 viele Spielerinnen und Spieler an ein Genre rangeführt hat, das sie ansonsten gar nicht spielen würden, sind taktische RPGs manchen doch zu schwierig. Deswegen gibt es die „Explorer“-Schwierigkeit, auf der man vor allem die Story genießen kann. Die allgemeine Schwierigkeit der Kämpfe ist reduziert und die eigenen Charaktere haben mehr Lebenspunkte.

Dennoch kann man sich ganz offensichtlich auch auf dieser „leichten“ Schwierigkeit in Situationen bringen, die nahezu unrettbar sind, wie ein Spieler auf Reddit beweist.

Eine halbe Million Leute meisterten die schwierigste Herausforderung in Baldur’s Gate 3, doch 4.600 Spieler gingen noch einen Schritt weiter


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Was ist das für eine Situation? Die könnt ihr hier auf dem Screenshot sehen:

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Die Heldentruppe ist schwer angeschlagen, liegt zum Teil auf dem Boden. Überall brennt Feuer und mindestens 9 Stahlwächter („Steel Watchers“) haben die Truppe umzingelt. Das sind extrem starke Gegner, die Charaktere gerne mal mit einem einzigen Treffern besiegen können.

Daher fragt der Spieler: „Liebe Gemeinschaft von Baldur’s Gate 3, dieser Kampf ist für mich wirklich unangenehm. Ich habe extra „Erforscher-Modus“ für meinen ersten Durchlauf gewählt und es fühlt sich an, als müsste ich hier eine KI sein, um gewinnen zu können. Ich frage daher freundlich nach einer guten Strategie, um diesen Metallpöbel besiegen zu können!“

Was hat der Spieler falsch gemacht? Gleich mehrere Dinge. Zum einen hat er offenbar den Pakt mit Gortash gebrochen und ist in die Fabrik eingebrochen, in der die Stahlwächter hergestellt wurden. Doch offenbar hat er die Fabrik nicht bis zum Ende gespielt, denn dort hätte man die Stahlwächter allesamt deaktivieren können, sodass sie keine Bedrohung mehr darstellen.

Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder Kommentare von den Begleitern, die in der Nähe von mehreren Stahlwächtern deutlich davor warnen, jetzt einen Kampf zu beginnen. Man soll sich zurückhalten, weil die Begleiter eben wissen, wie mächtig diese Giganten sein können.

Zu guter Letzt ist der Thronsaal auch noch mit zahlreichen Fallen gespickt, die ihr Feuer bereits gespuckt haben oder bereits explodiert sind. Das hat bereits viele Lebenspunkte der Verbündeten gekostet, während die Stahlwächter davon nahezu nicht angekratzt wurden.

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So reagiert die Community: Die anderen Spielerinnen und Spieler auf Reddit zeigen sich von dem Screenshot fasziniert und verunsichert. Viele wissen gar nicht, wie man überhaupt in eine solche Situation geraten kann.

„Bruder, was zur Hölle hast du da angerichtet, ich habe in 10 Durchläufen niemals diese Situation erlebt.“ – validusrex

„Mal ehrlich, bist du ‚full Leeroy‘ gegangen oder was? Warum bist du von so vielen Stahlwächtern umzingelt?“ – hyundai-gt

„Oh man.
Mein Bruder in Baldur, wir müssen dich ganz dringend den Gnomen vorstellen.“
– EyeAmKnotMyshelf

„Was zur Hölle hast du getan? Hast du Gortash angegriffen, bevor du die Fabrik der Stahlwächter zerstört hast? LMAO“ – Adorable_Is9293

„Du solltest diesen Kampf gar nicht kämpfen und dich hier feindlich verhalten, deswegen warnen dich deine Begleiter auch dauerhaft davor.
Aber, uhm … ich glaube, sehr viele Schriftrollen des Kettenblitzes wären wohl deine beste Chance.“
– Kezika

Was war euer chaotischtes Erlebnis in Baldur’s Gate 3? Habt ihr euch auch schon einmal in eine scheinbar so unlösbare Situation manövriert? Oder habt ihr immer alle Texte gelesen, Dialogen gelauscht und artig auf eure Begleiter gehört, um solche Momente zu vermeiden? Falls ja, dann dürft ihr euch freuen, denn im nächsten Spiel von Larian werden die Begleiter noch etwas besser.

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