Die Anpassungen für den Drachenritter sind auf dem öffentlichen Testserver von Elder Scrolls Online. Das erste Feedback fällt überraschend positiv aus, da sich auch die grundlegende Kampferfahrung spürbar verbessern soll. Doch was ist mit den Spielern, die keinen Drachenritter spielen?
Was ist derzeit auf dem Testserver spielbar? Auf dem PTS (Public Testserver) von Elder Scrolls Online könnt ihr seit kurzer Zeit einige der Neuerungen testen, die mit Update 49 beziehungsweise „Saison Null: Morgenlicht und Abendlicht“ kommen sollen. Dazu gehören:
Anpassungen für Drachenritter-Klasse
verbesserte Zweihänder-Waffenfertigkeitslinie
der neue Goldküsten-Basar mit einer Auswahl an Angeboten
diverse Verbesserungen für die grundsätzliche Spielerfahrung, Komfort und Lebensqualität
Noch nicht testbar sind beispielsweise das neue Battle-Pass-System rund um die Tamrielfolianten oder auch die Event-Zone Nachtmarkt. Den Testserver können sich Interessierte, wie gewohnt, über den PC-Launcher herunterladen. Dafür müsst ihr in den Launcher-Einstellungen die Option „Öffentlichen Testserver anzeigen“ aktivieren.
Autoplay
Der Drachenritter macht Hoffnung auf spaßigere Kämpfe
Was tut sich beim Drachenritter? Hinter der visuellen Überarbeitung und den Balancing-Updates des Drachenritters, die im Zuge der Roadmap 2026 angekündigt wurden, steckt im Detail eine ganze Menge. Vor allem bei den Fertigkeitslinien der Klasse ändert sich viel. Aber auch bei der visuellen und spürbaren Wucht der Schläge.
Das Ziel der Entwickler ist es, dem Drachenritter eine Spielweise zu verpassen, bei der er im Laufe eines Kampfes zunehmend mächtiger wird, um dann wie ein Vulkan regelrecht zu explodieren. Dabei soll jede Fertigkeitslinie etwas Bedeutendes bieten, man möchte die Unterstützungsfähigkeiten der Klasse verbessern und es soll sich die grundsätzliche Kampferfahrung mit der Klasse verbessern.
Die Details zu allen bereits implementierten und noch geplanten Anpassungen findet ihr in einem sehr umfangreichen Artikel auf elderscrollsonline.com.
Gelingt das Vorhaben? Die neuen Kampfeffekte des Drachenritters und die plötzlich spürbare Wucht hinter einigen Angriffen verdienen sich von vielen Testern – teils fast schon euphorisches – Lob.
Eigh1 Puppies erklärt in seinem Video auf YouTube etwa: „Diese Änderungen können meiner Meinung nach leicht zu den Neuerungen gehören, die sich in den vergangenen Jahren am positivsten auf die Kampferfahrung ausgewirkt haben.“
cujokills feiert in ihrem Video auf YouTube indes: „Die neuen Effekte sehen unglaublich aus, sie fühlen sich aber auch fantastisch an.“
Dass es im Detail für die Entwickler aber noch einiges zu tun gibt, zeigt das YouTube-Video beziehungsweise das Feedback-Dokument auf docs.google.com von Skinny Cheeks. Vor allem die Audio-Effekte sowie die Bezeichnungen der neuen Skills bekommen einiges an Kritik ab. Zudem stimmt die Balance wohl noch nicht, einige Fertigkeiten wirken offenbar noch zu schwach.
Was ist das größte Problem? Die Entwickler scheinen sich mit den Drachenritter-Anpassungen in die richtige Richtung zu bewegen. Es gibt jedoch noch 6 weitere Klassen, und mehr Waffen als den Zweihänder. Laut der Roadmap 2026 sollen bis Dezember aber nur noch der Hüter sowie der Zauberer eine vergleichbare Modernisierung erhalten.
Templer, Nachtklinge, Nekromant und Arkanist kommen also frühestens 2027 an die Reihe. Vielleicht rutscht eine der Klassen sogar ins Jahr 2028 rein. Wann die anderen Waffen an der Reihe sind, ist unklar.
Selbst wenn es den Entwicklern mit Update 49 also gelingt, die Kampferfahrung mit dem Drachenritter spürbar zu verbessern, dauert es noch sehr lange, bis auch die Spieler davon profitieren, die andere Klassen spielen. Das nervt einen Teil der Community spürbar:
iforgotmyemailxdd witzelt auf Reddit: „Großartig, ich spiele dann wieder … so in 2 Jahren.“
Idefix2 schreibt im offiziellen Forum von ESO: „Eine Klasse nach der anderen dauert einfach etwas zu lange. Besser wäre es, wenn man alles auf einmal macht.“
Geht es euch auch so oder seid ihr froh, dass die Entwickler überhaupt an der Kampferfahrung der Klassen arbeiten? Verratet es uns gern in den Kommentaren. Heiß diskutiert wird derzeit auch das neue Bezahlmodell des MMORPGs. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Was bringt der neue Battle Pass und was passiert mit ESO Plus von Elder Scrolls Online in 2026?
Der Beitrag Elder Scrolls Online geht eine der größten Schwächen an, doch haben viele Spieler davon wohl erst 2027 etwas erschien zuerst auf Mein-MMO.
