Die Entwickler von ARC Raider wissen, dass ihr nicht zufrieden damit seid, wie Loadouts erstellt werden – und ein leitender Entwickler ist es auch nicht.
Was fehlt dem Spiel? Virgil Watkins, Design-Lead von ARC Raiders, hat in einem Interview mit GamesRadar über die Loadouts in dem Extraction-Shooter gesprochen und dabei durchblicken lassen, dass er weiß, dass dem Spiel Custom-Loadouts (benutzerdefinierte Ausrüstungen) fehlen.
Aktuell gibt es in ARC Raiders nur drei Vorgehensweisen, wie ihr euer Loadout auswählt:
Ihr nutzt die Ausrüstung, die ihr noch vom letzten Raid ausgerüstet habt.
Ihr spielt mit einem Gratis-Loadout mit zufälliger Ausrüstung.
Ihr stellt euch jedes Mal ein eigenes Loadout zusammen und sucht dafür die Einzelteile aus den verschiedenen Menüs eures Lagers heraus.
Ein Teil der Community wünscht sich deshalb seit einer Weile Custom-Loadouts, damit sie ein Loadout mit bestimmten Ausrüstungsgegenständen erstellen und beim Rundenstart einfach auswählen können, wenn sie die nötigen Teile besitzen.
Autoplay
Keine Lust, ein Loadout zusammenzustellen
Was gesteht der Entwickler? Im Verlauf des Interviews erzählte GamesRadar-Autor Austin Wood, dass er manchmal mit Gratis-Loadouts spiele, weil er in dem Moment keine Lust habe, sich die Ausrüstungsgegenstände für ein vernünftiges Loadout selbst herauszusuchen. Watkins soll daraufhin entgegnet haben:
„Ich habe das auch schon gemacht und dachte mir: ‚Leute, ich nehme dieses Mal einfach ein Gratis-Loadout, lasst uns einfach loslegen und was erleben.‘ Das Problem ist uns absolut bewusst.“
Anschließend ließ Watkins durchblicken, dass Embark an einer Möglichkeit arbeite, die Auswahl der Ausrüstung zu vereinfachen und zu beschleunigen:
„Ich halte das für eine absolut wertvolle Sache, bei der das Spiel einfach sein Bestes versucht, deine Loadout-Anfrage zu erfüllen. So nach dem Motto: ‚Tja, dir fehlt diese und jene Ressource, hier ist das, was du stattdessen bekommst‘ – solche Dinge eben.“
Watkins betonte jedoch, dass er nicht für das UI/UX-Team sprechen könne. Das heißt also, dass ihr euch noch nicht auf Custom-Loadouts oder Ähnliches freuen sollt. Watkins spricht hier darüber, was er gut finden würde, und nicht darüber, was das verantwortliche Team beschlossen hat.
Watkins zeigt in dem Interview, dass die Entwickler verstanden haben, dass die Spieler von ARC Raiders vor allem das Shooter-Gameplay auf den verschiedenen Maps erleben und nicht das Lager und Inventar sortieren wollen.
Bereits im Dezember haben die Entwickler von ARC Raiders bewiesen, dass sie ein gutes Verständnis für ihre Community haben, als sie über die mögliche Einführung von PvP-Leaderboards sprachen: ARC Raiders will PvP auch zukünftig nicht fördern, verzichtet deshalb auf ein bekanntes System: „Geht nicht ums Erschießen anderer Spieler“
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