Games Workshop führt die Lore von Warhammer 40.000 weiter – Was sind die 500 Welten eigentlich?

Mit der neusten Erweiterung für Warhammer 40.000, den „500 Worlds“, treibt Games Workshop die Geschichte der Welt voran. Was genau das sein soll, verstehen allerdings einige Spieler und vor allem Neulinge nicht. Nach außen mag das Set nur wirken wie ein Versuch, viel Geld mit wenig Aufwand einzustreichen. Aber tatsächlich steckt viel mehr dahinter.

Das tut sich gerade bei Warhammer:

Regelmäßig kommen neue Inhalte zu Warhammer 40.000, meist in Form von Miniaturen, oft jedoch begleitet von neuen Regeln und Büchern.

2025 gab es haufenweise Neuerungen: Warhammer Fantasy bzw. The Old World hat seine erste neue Armee seit 15 Jahren bekommen, in Age of Sigmar sind neue Zwerge mit verbotenen Praktiken als Armee erschienen und Warhammer 40.000 hat seine eigene Space-Zwerge bekommen.

Ende des Jahres gab es dann mit den „500 Welten“ eine große neue Ankündigung, die einen legendären Helden mit einer besonderen Aufgabe betraut hat. Dahinter steckt aber mehr als nur der Versuch, den Nerds die Kohle aus der Tasche zu ziehen.

Was sind die 500 Welten nun? Diese Frage stellt ein Nutzer auf Reddit und wundert sich, was Games Workshop damit nun eigentlich will. Die Community kennt die Antwort und meint ganz kurz: die „500 Worlds“ sind einfach nur eine Erweiterung für das Tabletop-System.

Allerdings fungieren die 500 Welten als eine Art Abschluss der aktuell laufenden 10. Edition von Warhammer 40.000. Die Nutzer erklären:

[Die 500 Welten] sind ein „Ende der Edition, sei wild“-Spaß-Modus, der alle möglichen Spielmodi vereint wie Kapern oder Kreuzzug-Elemente. Das ist ein spaßiges Feiern des Endes der Edition mit einer spaßigen, narrativen Art, zu spielen. Wenn du die neuste Lore mit Titus und den Start der 500-Welten-Kampagne spielen willst, kannst du diese Missionen spielen.

hotshot11590 auf Reddit

Die 500 Worlds sind also so etwas wie ein „DLC“ für die physische Version von Warhammer, erklärt ein anderer Nutzer. Sie umfassen Bücher mit neuen Regeln für voraussichtlich alle Armeen und Missions-Bücher – also erzählte Gefechte fürs Tabletop-Spiel – sowie neue Miniaturen (wie Captain Titus und sein Gefolge). Das Regelwerk mischt einfach nochmal die 10. Edition auf, wenn es am 24. Januar erscheint. Allerdings steckt da noch etwas mehr dahinter.

Die 10. Edition von Warhammer 40.000 ist bald 3 Jahre alt – und nähert sich damit dem Ende ihres Zyklus, wenn Games Workshop den bisherigen Takt beibehält:

Der Cinematic-Trailer zur 10. Edition von Warhammer 40.000 mit Roboute Guilliman


Autoplay

500 Welten – Das Ende der 10. Edition und der Auftakt zur neuen Lore

Mit der Erweiterung erzählt Games Workshop auch die Geschichte von Warhammer 40.000 weiter. Zuletzt ist hier Roboute Guilliman zurückgekehrt, der Primarch der Ultramarines, und wurde zum neuen „de facto“-Anführer des gesamten Imperiums.

Der Krieg in vielen Bereichen des Imperiums geht aber weiter und Captain Titus (nicht mehr Lieutenant!), den ihr aus Space Marine 2 kennt, soll nun auf Geheiß seines Primarchen die 500 Welten von Ultramar zurückerobern – daher der Name.

Die Kampagne umfasst genau solche Missionen mit ein paar dazugehörigen Geschichten, nur dass ihr sie eben nicht in einem Videospiel, sondern im Tabletop mit euren Miniaturen spielt (insofern sie angemalt sind, denkt dran: mindestens 3 Farben auf der Rüstung!)

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In den Erzählungen leitet Games Workshop zugleich in die kommende 11. Edition über, die vermutlich im Juni 2026 erscheinen wird. Hier ist spannend, dass in scheinbar unwichtigen Nebensätzen große Veränderungen impliziert werden.

Es gibt etwa genau einen Satz in den bisher bekannten Veröffentlichungen, in denen die beiden Priamrchen Lion El’Johnson und Roboute Guilliuman offenbar ein Treffen planen (via GameStar). Für die Lore heißt das, dass zum ersten mal seit 10.000 Jahren zwei loyale Primarchen miteinander sprechen. Für die Nerds ein Grund für helle Aufregung, auch wenn wir noch nicht wissen, was genau passieren wird.

Dass sich so wichtige Details irgendwo in Randnotizen in den Regelwerken befinden, in denen man sie nicht einmal unbedingt erwartet, hat bei Games Workshop mittlerweile fast schon Tradition. Erst kurz zuvor wurde auf diese Weise eines der größten Geheimnisse der Welt gelüftet: Games Workshop lüftet offiziell eines der größten Geheimnisse aus Warhammer 40.000 und besiegelt ein grausames Schicksal für den Imperator

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