Der Macher von Game of Thrones hat sich für den Fall geäußert, dass er seine Bücher nicht mehr fertigstellen kann.
Um wen geht es? Schon als es noch um die gehypte „Game of Thrones“-Serie ging, hatten viele Zuschauer die Befürchtung, dass der Autor George R.R. Martin es vor seinem Tod nicht mehr schaffen könnte, die Bücher und damit die Serie fertigzustellen.
Der inzwischen 77-jährige US-Amerikaner arbeitet derzeit an dem nächsten Buch der „Das Lied von Eis und Feuer“-Saga. Es ist das sechste Buch und soll den Titel „Winds of Winter“, also „Winde des Winters“, tragen. Jetzt hat er selbst gesagt, was geschieht, wenn er das Buch nicht fertigstellen kann.
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Ende für Game of Thrones
Was geschieht, wenn er vor dem Ende stirbt? Im Gespräch mit HollywoodReporter verrät der Autor seine Pläne für den Fall. Sollte er das neue Buch nicht vor seinem Tod zu Ende bringen und die Saga unvollendet enden, so wäre das „ein totaler Misserfolg“ für ihn.
„Ich möchte fertig werden“, betont er im Gespräch und gibt fast im gleichen Atemzug zu, dass „Winds of Winter“ noch viel Arbeit benötigt. Sollte er es nicht schaffen, das Buch fertigzustellen, weil ihm der Tod zuvorkommt, so sagt er, würde das Buch „niemals fertig werden“.
Aber wie endet es dann? Das Buch würde in dem Fall dort enden, wo er gerade ist, und es würde offenbleiben, wie die Geschichte endet. Der Autor sagt selbst: „Es wird wie in ‚Das Geheimnis von Edwin Drood‘ sein.“ Die erwähnte Geschichte ist das letzte Werk des englischen Schriftstellers Charles Dickens und wurde nie von ihm zu Ende geführt.
Stattdessen spendeten viele verschiedene Autoren ein mögliches Ende der Geschichte. Ob das auch im Sinne des Autors von Game of Thrones ist, verrät er jedoch nicht genau. Es wäre den Fans gegenüber wohl aber eine umsetzbare Idee.
Wie viel muss er noch schreiben? Auf diese Frage reagierte der GoT-Autor ausweichend. Seine Antwort: „Wenn ich alles tun würde, was mir durch den Kopf geht, könnte dies das längste Buch der Reihe werden“, erklärt nicht, wie viel noch zu tun ist.
Das bislang längste Buch ist „Dance with Dragons“, das 1.056 Seiten in der Originalausgabe hat. Bei „Winds of Winter“ sei er nach eigener Aussage bereits bei 1.100 Seiten an Manuskript, einer Zahl, die er aber schon 2022 genannt hat. Er erklärt den derzeitigen Stand so:
Ich öffne das letzte Kapitel, an dem ich gearbeitet habe, und sage: „Oh verdammt, das ist nicht besonders gut.“ Und dann werde ich es überarbeiten […] Oder ich entscheide: „Dieses Tyrion-Kapitel kommt nicht voran, ich schreibe lieber ein Jon-Snow-Kapitel.“ Wenn ich jedoch nicht unterbrochen werde, passiert – zumindest in der Vergangenheit – früher oder später Folgendes: Ich komme doch noch in Fahrt.
George R.R. Martin im Gespräch mit hollywoodreporter.com
„Ich habe ein Tyrion-Kapitel geschrieben, das mir sehr gut gefallen hat“, fügte er hinzu. „Dann habe ich es mir angesehen und gesagt: ‚Das kann ich nicht machen, das würde das ganze Buch verändern. Ich mache daraus eine Reihe von Träumen. Nein! Das funktioniert auch nicht …‘“
Die Aussagen lassen erblicken, dass sich die Fans noch gedulden müssen und es wohl noch einige Zeit dauert, bis George R.R. Martin das nächste Werk fertigstellt. Denn das ist der einzige Weg, wie es ein offizielles Ende geben wird.
Die Bücher zu Game of Thrones treiben die Geschichte rund um die beliebten Charaktere der Serie voran und erzählen viel mehr aus der Welt. Zwei Wissenschaftler haben es sich hingegen zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wie man am besten in der Welt des Autors überlebt: Eine Studie zeigt, wie man am besten in Game of Thrones überlebt
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