Auf Steam gibt’s eine spielbare Demo zu Styx: Blades of Greed und die versetzt MeinMMO-Autor Ody wieder so richtig in Schleichlaune. Und es kommt noch besser: Die beiden Vorgänger könnt ihr euch gerade komplett kostenlos holen.
Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Stealth-Games – gerade dann, wenn sie mich zum Schleichen zwingen. Da klingt ein Spiel, in dem ich andauernd als kleiner und zerbrechlicher Goblin umherschleiche, nach dem letzten Game, was ich zocken will.
Doch obwohl mir die Styx-Spiele auf dem Papier überhaupt nicht zusagen, war ich doch immer sehr fasziniert von ihnen. Mit der Steam-Demo zum neuesten Spiel, Blades of Greed, ist das nicht anders – ich bin wieder voll im Stealth-Fieber.
Dass ich die Styx-Spiele so sehr mag, hat zwei Gründe: Styx selbst und die Atmosphäre der Spielwelt.
Autoplay
Fantasywelt wie aus Warhammer – und ihr seid ein fieser Goblin
Styx klopft nicht nur dumme Sprüche, sondern ist ein richtig mieser Zeitgenosse: Er handelt meist aus rein egoistischen Gründen (selbst wenn nicht, so würde er es nie zugeben) und ist der König des Sarkasmus. In Shards of Darkness, dem zweiten Teil der Styx-Reihe, schnauzt der Goblin einen sogar direkt an, wenn man es wagt, an einer Stelle zu scheitern – und ich liebe das.
Der Goblin ist herrlich fies und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was er als Nächstes sagt oder macht. Hinzu kommt die Fantasywelt, die sich einfach eigen anfühlt. Wenn ich sie mit etwas vergleichen müsste, dann am ehesten mit Warhammer.
Die Menschen, Elfen und Zwerge dieser Welt sind nicht einfach „die Guten“, sondern haben alle Dreck am Stecken. Im Vergleich dazu wirken die Orks und Goblins oft gar nicht mal so gemein.
Die größte Schwäche der Reihe bleibt leider bestehen
Unser fieser Kapuzengoblin besitzt zwar allerlei Werkzeug und besondere Fähigkeiten, um Feinde still und heimlich auszuschalten: Ihr könnt Wachen vergiften, Klone auf sie hetzen, oder sie mit einer eurer neuen Quarz-Fähigkeiten wie Marionetten kontrollieren und eine Klippe runterschicken. Das Stealth-Gameplay fällt damit schön vielfältig aus, auch wenn die Steuerung immer noch die größte Schwäche bleibt.
Neben einigen komischen Kamerawinkeln beim Durchqueren enger Räume ist auch in Blades of Greed die Steuerung des Goblins nicht immer so präzise, wie sie es sein sollte. Das kann gerade beim Springen und Klettern frustrieren. Dort hätte ich mir 9 Jahre nach dem letzten Spiel mehr gewünscht.
Dass Styx: Blades of Greed in der Demo immer noch mit Schwächen der Vorgänger kämpft, ist mir aber gar nicht mal so wichtig. Denn die wichtigsten Aspekte für mich – Styx selbst und die Atmosphäre der Welt – sind abermals richtig gut gelungen. Ich hatte meinen Spaß und werde die Teile 1 und 2 noch einmal spielen, bevor Blades of Greed erscheint.
Falls ihr den Vorgängern noch eine Chance geben wollt, dann gibt’s jetzt ein unschlagbares Angebot: Der Epic Games Store verschenkt nämlich aktuell sowohl Styx: Master of Shadows als auch Styx: Shards of Darkness. Holt ihr euch die Spiele bis zum 22. Januar 2026 um 17 Uhr, dürft ihr sie auch behalten.
Auf Steam befindet sich eine Fülle an kleinen und großen Perlen. Für MeinMMO-Autor Nico ist eine zuletzt sogar noch besser geworden. Wieso, erfahrt ihr in diesem Artikel: Ich habe 630 Stunden in einem Spiel auf Steam und das neue Update klingt, als würde es mich nochmal 100 Stunden fesseln
Der Beitrag Ein schnippischer Goblin auf Steam macht mir neue Laune auf Stealth-Games, zwei davon könnt ihr euch sogar kostenlos holen erschien zuerst auf Mein-MMO.
