Michał vom internationalen FYNG-Team war beim Ende von Anthem dabei und berichtet in einem neuen Video von den letzten Tagen des Bioware-Spiels.
Wie lief das Ende von Anthem ab? Offiziell sollten die Server von Anthem am 12. Januar 2026 für immer offline gehen. Doch schon vorher berichteten diverse Spieler, dass sie keinen Zugriff mehr auf den Download des Spiels hatten.
Kollege Michał vom internationalen FYNG-Team (Find Your Next Game) hatte Anthem bereits Anfang Dezember heruntergeladen, um die letzten Tage des Spiels aus der Nähe verfolgen zu können. In seinem Video auf YouTube beschreibt er die Erfahrung als regelrecht „beklemmend“.
Ihr könnt euch das Video von Michał im Folgenden anschauen (Achtung: das Original ist auf Englisch, ihr könnt aber Untertitel aktivieren):
Matchmaking ist in den letzten Tagen von Anthem schwierig, klappt dann aber doch noch
Sein Ziel war es, mit anderen Spielern in Kontakt zu kommen, die sich von Anthem verabschieden wollten. Am Samstag, dem 10. Januar 2026, drei Tage vor der Abschaltung, funktionierte jedoch bereits das Matchmaking nicht mehr wirklich. Zumindest war es Michał den ganzen Tag über nicht möglich, mit anderen Spielern gemeinsam in einer öffentlichen Runde zu landen. Hatte die Community Anthem bereits abgehakt?
Also spielte Michał alleine Anthem und genoss die Dinge, die das Spiel bis zuletzt wirklich gut gemacht hat. Allen voran ist das die Flug- und Kampferfahrung in den Javelin.
Auch lesenswert: Anthem wird abgeschaltet – Eine Schande, wenn man bedenkt, was daraus hätte werden können
Am Sonntag (11. Januar 2026) und Montag (12. Januar 2026) sah es dann zum Glück besser aus. Ab und an fand Michał tatsächlich Mitspieler für die eine oder andere gemeinsame Runde. Und im Social Hub tummelten sich ein paar wenige Spieler, die mit Emotes miteinander interagierten. Viel mehr soziale Features hatte Anthem trotz seines enormen Budgets und der langen Entwicklungszeit bis zum Ende leider nicht zu bieten.
Die buchstäbliche Stille zwischen den Spielern betonte nur noch das beklemmende Gefühl, dass das Ende von Anthem mit sich brachte. Dazu passte es, dass die Server von Anthem am Ende auch für Michał vor der eigentlich kommunizierten Zeit plötzlich nicht mehr verfügbar waren. Es wirkte so, als wolle EA es endlich hinter sich bringen.
Autoplay
Worum geht’s in dem Video noch? Michał beschreibt in seinem Video nicht nur die letzten Tage mit Anthem, sondern geht auch nochmal auf die schwierige Entwicklung des Spiels ein. Zudem thematisiert er das „Stop killing Games“-Initiative, die im letzten Jahr richtig Fahrt aufgenommen hat.
In dieser Initiative geht es zahlreichen Gaming-Enthusiasten darum, sich gegen die Abschaltung von Spiele-Servern einzusetzen. Ausgelöst wurde die Intitiative vom YouTuber Ross Scott. Mehr Details zu seiner namensgebenden Petition erfahrt ihr hier: Initiative um Videospiele zu retten hatte wenig Hoffnung, YouTuber und Twitch-Streamer eilen zur Hilfe
Der Beitrag „Ich war in den finalen Stunden von Anthem dabei und es war regelrecht beklemmend“ erschien zuerst auf Mein-MMO.
