The Witcher 3 haben viele bereits gespielt, doch Fans haben jetzt versteckte Inhalte zurückgebracht, die von den offiziellen Entwicklern stammen, aber geschnitten wurden. Es geht hier um hunderte Zeilen Dialoge, um Zwischensequenzen und um ganze NPCs.
The Witcher 3 gehört für viele zu den besten Rollenspielen der letzten Jahre. Die Haupthandlung vom Spiel ist zwar eigentlich abgeschlossen, dennoch stecken im Code noch mehr Inhalte, als viele Spieler bis heute gesehen haben:
Hunderte von herausgeschnittenen Sprachzeilen stecken irgendwo in den Spieldateien von The Witcher 3, von einfachen Einzeilern über Dialogoptionen bis hin zu ganzen Zwischensequenzen. Einige fleißige Entwickler aus der Community stellen einigen Jahren geschnittene Inhalte wieder her.
Was ist das für eine Mod? Hinter dem Namen „Brothers in Arms“ steckt ein umfangreiches Community-Projekt, welches herausgeschnittene Inhalte wiederhergestellt. Dazu gehören sowohl Kleinigkeiten wie Bücher oder Tagebucheinträge, als auch ganze Zwischensequenzen und fehlende Dialoge.
Im letzten Update, berichtet das englische Magazin PCGamer, wurden wieder einige Inhalte wiederhergestellt, darunter eine Dialogoption mit Yennefer:
In der Quest „der letzte Wunsch“ geht es um eine Dialogauswahl, wo sich Geralt entscheiden muss, ob er zu Yennefer „Ich liebe dich“ sagen will oder nicht:
In der Originalversion führt seine Entscheidung, es nicht zu sagen, zu einem kurzen und herzlichen Austausch zwischen den Liebenden.
In der neuen Fassung führt die Entscheidung, „Ich liebe dich“ nicht zu sagen, jedoch nicht nur zu einem längeren Austausch, sondern ist auch romantischer, da Geralt und Yen sich vor dem Abschied küssen.
Am Ende dieser Quest wird eine Szene ebenfalls um ein paar Details erweitert.
Daneben gibt es auch noch weitere Inhalte, die die Fans wiederhergestellt haben, darunter eine Szene, in der Ciri mit den Kriegern der Wilden Jagd spricht und ein zusätzliches Gespräch mit dem Hexer Eskel, als Geralt nach Kaer Morhen zurückkehrt.
Autoplay
Entwickler streichen fast fertige Inhalte, wenn ihnen die Zeit fehlt oder das Budget knapp wird
Warum werden Inhalte überhaupt gestrichen? Inhalte werden oft vor dem Release entfernt, weil Entwickler oft unter Zeitdruck stehen, Budgets gestrafft werden müssen und daher der Umfang reduziert wird, um das Spiel fertigzustellen. In anderen Fällen können Inhalte nicht mehr auf Fehler überprüft werden und werden deswegen gleich ganz aus dem Spiel gestrichen, bevor sie für Probleme im fertigen Release sorgen.
Im Code lassen sich die Inhalte oftmals dennoch wiederfinden und oft wiederherstellen, da sie oft nur deaktiviert werden. Das vermutlich bekannteste Beispiel ist das Spiel Star Wars: Knights of the Old Republic 2. Entwickler Obsidian bekam nur ein knappes Jahr Zeit, den zweiten Teil fertigzustellen und kürzte am Ende viele Inhalte aus der fertigen Version. Mit Mods wie der „Restored Content Mod“ lassen sich diese Inhalte wieder herstellen, etwa die berüchtigte Droiden-Fabrik, die in der Originalversion nicht mehr zu finden ist.
The Witcher 3 ist derart groß, umfangreich und voller Details, dass man mehrere Durchgänge benötigt, um wirklich alle Möglichkeiten des Rollenspiel-Meilensteins von CD Projekt RED auszuschöpfen – das zeigt derzeit ein Erfahrungsbericht aus der Community: Nach 10 Jahren und 1.000 Stunden Spielzeit entdeckt Fan von Witcher 3, dass man eine zum Tode verurteilte Figur retten kann
Der Beitrag Fans bringen offizielle Inhalte zu The Witcher 3 zurück, die ihr noch nie gesehen habt, inklusive einer Szene mit Yeneffer erschien zuerst auf Mein-MMO.
