Das neue Action-RPG von dem Studio der Pokémon-Spiele soll noch diesen Sommer erscheinen. Nun zeigten sie beim diesjährigen Xbox Developer Direct, wie das Gameplay ihres neusten Projektes aussieht.
Was ist das für ein Spiel? Beast of Reincarnation ist ein neues Action-RPG, das bereits beim letzten Xbox Games Showcase in 2025 angekündigt wurde. Was damals für viele Gamer besonders interessant war: Beast of Reincarnation wird von Game Freak entwickelt, dem Studio, das vor allem für die Entwicklung der Pokémon-Spiele bekannt ist.
Im neuen Xbox Developer Direct sagt Game Freak jedoch bewusst, dass sie mehr leisten können als „nur“ Pokémon-Spiele. Ihr neuestes Projekt spielt, genau 2.000 Jahre in der Zukunft, in 4026. Protagonistin Emma und ihr Wolf Koo kämpfen in einem postapokalyptischen Japan gegen Monster und mechanische Gegner, um die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Dabei wird sie von wachsenden, seltsamen Kräften unterstützt, um auf ihrer Reise durch die heruntergekommene und stets wandelnde Welt zu überleben.
Emma und Koo sind ein eingespieltes Team, das außerhalb der sicheren Kolonien lebt, wo sich der Rest der Menschheit geschützt vor den äußerlichen Gefahren angesiedelt hat. Die beiden wagen sich in die dystopische Ödnis, wo sie korrupte Kreaturen und auch Menschen bekämpfen – oder zumindest das, was von ihrer Menschlichkeit übrig ist.
Ein Jahr nach der ersten Ankündigung zeigen die Entwickler nun, wie das Spiel neben seines Looks auch mit seinem Gameplay überzeugen soll.
Den Trailer zu Beast of Reincarnation seht ihr hier:
Autoplay
Eine wunderschöne Welt, die von Korruption geprägt ist
Was offenbarte Game Freak im diesjährigen Xbox Games Showcase? Der Auftritt von Game Freak und Beast of Reincarnation widmete sich vor allem dem Thema Inspiration und Gameplay. Neben genaueren Konzeptzeichnungen, die die Wesen und die Welt genauer zeigen, sprachen die Entwickler vor allem über Mechaniken und Combat.
Emma lebt außerhalb der sicheren Kolonien.
Die Entwickler zeigen einen gemeinsamen Skilltree für Emma und Koo, Möglichkeiten für Nah- und Fernkampf, Stealth und eine Kraft, die Protagonistin Emma noch mehr mit ihrer Umgebung verbindet:
Sie besitzt rankenartiges Haar, das sie für bessere Mobilität, aber auch als Verbindung zur Natur und ihrer Umgebung nutzen kann. Es erinnert beinah ein wenig an Avatar, wie auch Zuschauer im Livechat feststellen.
Was sorgte bereits vor einem Jahr für Aufmerksamkeit rund um das Spiel? Game Freak und ihre Pokémon-Spiele werden von Fans seit längerem aufgrund ihres Looks kritisiert. Flache Texturen und detailarme Environments sind zwei der größten Kritikpunkte der neusten Games.
Mit dem Ankündigungstrailer von Beast of Reincarnation, konnten Pokémon-Fans kaum glauben, dass Game Freak offensichtlich doch in der Lage sei, wirklich schicke Games zu kreieren.
„Sie haben dieses Spiel gemacht, um allen zu beweisen, dass sie gut aussehende Spiele machen können“, hieß es damals in einem Redditthread, um die allgemeine positive Stimmung rund um den Look von Beast of Reincarnation zusammenzufassen. Mit solch einem Projekt von Game Freak, vor allem mit solchen Visuals, hat scheinbar kaum jemand gerechnet.
Beast of Reincarnation ähnelt aufgrund seiner Thematik und den bisherig gezeigten Visuals sehr einem beliebten Anime-Film von Studio Ghibli, nämlich Prinzessin Mononoke. Der Film gilt als einer der stärksten des Studios und nur wenige sind bisher besser angekommen, als der bildgewaltige Animationsfim: Alle Ghibli-Filme im Ranking nach IMDb
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