Metashi12 erklärt, wieso ihn der Tod seines Sauercrowd-Charakters härter traf als der Tod seiner Oma

Nachdem es in den letzten Tagen zu schlechter Stimmung in der Sauercrowd-Community kam, spricht der Twitch-Streamer Metashi12 nochmal Klartext. Der Tod seines Hardcore-Charakters habe ihn nämlich stark getroffen.

Wieso redet Metashi12 darüber? In den vergangenen Tagen schien die Stimmung innerhalb der Twitch-Community in Bezug auf Sauercrowd angespannt zu sein. Grund dafür sind vor allem die vielen Tode der Teilnehmer, was zu einer Demotivation führt. Deswegen wurden auch schon Krisensitzungen einberufen.

Auch eines der Gründungsmitglieder, Metashi12, äußerte Unmut, als sein Hardcore-Charakter mit Level 58 starb.

Nachdem der Streamer es mit zwei anderen Mitspielern nicht mehr aus den Sümpfen des Elends lebend herausschaffte, startete er einen zweiten Charakter. Gleichzeitig sagt er aber auch, er sei wenig motiviert, einen dritten Hardcore-Charakter hochzuziehen. Stattdessen liebäugelte er mit der Erweiterung Burning Crusade, die er dann ausprobieren wolle.

Diese Aussage sorgte nicht nur innerhalb der Community für schlechte Stimmung, sondern auch bei einem weiteren Gründungsmitglied, HandOfBlood: Laut ihm solle Metashi als einer der Eventleiter mit gutem Beispiel vorangehen. Jetzt sprach Metashi12 nochmals über die Situation.

„Ich hatte so einen mentalen Druck“

Was sagt Metashi12 jetzt? Metashi12 äußerte sich in seinem Stream zu dem Gesagten. Er stellt klar, dass er seine Aussage, nach dem Tod seines zweiten Charakters nicht mehr spielen zu wollen, auch so gemeint habe.

Weiter führt er aus, dass er emotional in das Event sehr involviert sei und das zu so einer solchen Aussage geführt habe. Auch wenn der Tod seines Kriegers schon 4 Tage her war, so war er deswegen immer noch aufgewühlt.

[…] weil ich mir dachte, ich könnte den Leuten da draußen zeigen, wie man’s richtig macht. Ich kann den Leuten von dem Event zeigen, dass ich die erste Person von den Gildenleitern bin, die es durchzieht. Ich hatte so einen mentalen Druck, den ich mir selber gemacht habe, dass, wo ich gestorben bin… Diggah, ich war trauriger, als mein Char gestorben ist, als dass meine Oma gestorben war.

Metashi12 möchte seine Aussage revidieren und verspricht: Sollte sein jetziger Charakter ebenfalls sterben, auch bei Level 60, würde er nochmals in Hardcore-WoW starten. TBC nebenbei zu spielen, schließt er allerdings auch nicht aus.

Mehr zu Sauercrowd

Sauercrowd: Alle Tode der letzten Tage und ihre Level in der Übersicht

von Alexander Mehrwald

WoW Classic Hardcore auf dem Sauercrowd-Server – Das hat unser MMORPG-Experte in den ersten 45 Stunden erlebt

von Karsten Scholz

HandOfBlood stellt klar, wie sich die Gildenleitung von Sauercrowd verhalten sollte: „Als Kapitän geht man als Letzter“

von Christoph Waldboth

Auch wenn das WoW-Projekt schon längere Zeit läuft und die anfängliche Motivation langsam verfliegt, so sind immer noch sehr viele Twitch-Streamer dabei. Besonders Gründungsmitglied HandOfBlood ist noch tief in WoW-Hardcore drin. So sehr, dass er sogar während seiner Krankheitstage weiterzockte, aber ohne dabei eine wichtige Sauercrowd-Regel zu brechen: Weil HandOfBlood seine eigene Regel in Sauercrowd nicht brechen will, streamt er heimlich auf einem Zweitkanal WoW

Der Beitrag Metashi12 erklärt, wieso ihn der Tod seines Sauercrowd-Charakters härter traf als der Tod seiner Oma erschien zuerst auf Mein-MMO.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *