Der Schurke aus „Zurück in die Zukunft“ fühlte sich am Set gemobbt, und schuld daran war Marty McFly

Michael J. Fox hat sich als Marty McFly in unsere Herzen gespielt. Vor ihm verkörperte ein anderer Darsteller die Figur im Film, und das war laut dem Schauspieler des Bösewichts ein ziemliches Problem.

Den richtigen Schauspieler für eine Rolle zu besetzen, gehört zu den wichtigsten Dingen bei der Entstehung eines Films. Schon an dieser Stelle kann viel schiefgehen. Ein Schauspieler kann aus verschiedenen Gründen ungeeignet für eine Rolle sein.

Im Fall von Marty McFly aus Zurück in die Zukunft kennen heute alle Michael J. Fox als Darsteller. Er wird bis heute von den Fans für seine Leistung geliebt. Doch er war nur die Zweitbesetzung: Vor ihm bekam der Schauspieler Eric Stoltz die Rolle und spielte sie rund einen Monat lang.

Dann war Schluss und Stoltz wurde von der Produktion entlassen. Ein Darsteller, der damals am Set dabei war und direkt mit Stoltz zu tun hatte, erinnert sich nun Jahre später an die schwierige Zusammenarbeit – und den möglichen Grund für den Rauswurf.

Schauspieler ist nicht gleich Schauspieler

Um welchen Darsteller geht es? Ähnlich wie Michael J. Fox werden Fans auch Tom Wilson niemals vergessen. Er spielte in Zurück in die Zukunft und den Fortsetzungen den Antagonisten Biff Tannen. Als solcher schikaniert er Marty ein ums andere Mal.

Ausgerechnet er hatte am Set aber Schwierigkeiten mit Eric Stoltz, da sich ihre Vorstellungen, wie sich ein Schauspieler beim Dreh zu verhalten habe, sehr unterschieden. Im Podcast Inside of You erzählte Wilson kürzlich:

Wir waren junge Männer, die gemeinsam an einem Projekt arbeiteten, und Eric verfolgte einen sehr strengen methodischen Ansatz für Marty McFly. Deshalb behandelte er mich sehr schlecht, weil er wollte, dass alle ihn Marty nannten. Alle: den Friseur, den Regisseur, alle. Er versuchte, Marty zu verkörpern.

Tom Wilson

Eric Stoltz wählte einen Ansatz, den man im Schauspiel als Method Acting bezeichnet. Bedeutet: Er verschmilzt völlig mit seiner Figur und verlässt sie auch in den Drehpausen nicht. Nicht alle Darsteller verfolgen diese Art, zu spielen, was manchmal zu Konflikten führen kann.

Tom Wilson hat klare Vorstellungen davon, was ein Schauspieler am Set mitbringen muss:

Wir beide brauchen das, was wir brauchen, damit die Szene funktioniert: Ich bin in dieser Szene nicht dein Diener, ich werde mich nicht auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, nur damit du dich wohlfühlst. […] Ich verlange von dir, dass du das Drehbuch kennst und hier erscheinst, bereit, alles zu geben. Es gab viel Drama, Angst und Dinge, die meiner Meinung nach nicht produktiv waren.

Tom Wilson

Trotz allem würdigt Wilson seinen ehemaligen Kollegen Eric Stoltz und betont, dass er weiterhin großen Respekt vor ihm als Person und seiner Karriere habe. Bloß die Zusammenarbeit hat nicht so gut geklappt, wie vielleicht gedacht.

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Wie ging es am Set weiter? Etwa einen Monat nach Drehbeginn entschied man sich, Stoltz durch Michael J. Fox zu ersetzen, ein Schauspieler, der selbst bestimmte Rollen nicht gespielt hat. Laut Screen Rant geschah das, da der Darsteller in den Augen von Regisseur Robert Zemeckis nicht zur Figur passte.

Eric Stoltz selbst schadete der Zwischenfall nicht sonderlich. Er baute sich eine Karriere als Schauspieler auf, die Filme wie Pulp Fiction, Jerry Maguire, The Butterfly Effect und viele weitere Produktionen enthält. Wie seine Performance als Marty McFly ausgesehen hätte, zeigen Ausschnitte davon auf YouTube.

Zurück in die Zukunft wurde wohl auch dank der großartigen Leistung von Michael J. Fox zum Kult-Film. Was ist eure Meinung dazu? Könntet ihr euch einen anderen Darsteller in der Rolle vorstellen? Schreibt uns eure Gedanken gerne in die Kommentare. Wusstet ihr bereits: Es gibt einen 4. Teil von Zurück in die Zukunft, aber nur wenige Fans konnten ihn sehen

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