Cyberpunk 2077 verzichtet auf stylische Cutscenes, und der Grund ist die große Stärke des Spiels

Ein leitender Entwickler und Creative Director von Cyberpunk 2077 offenbarte mit einer Aussage den Verzicht auf cinematische Szenen in der Fortsetzung, dem bislang genannten „Project Orion“. Doch das läge nicht daran, dass die Entwickler es nicht schick fänden. Sie wollen sich schlichtweg weiterhin auf ihre größte Stärke verlassen.

Was erklärte der Creative Director? Creative Director Igor Sarzynski präsentierte mit einem Post auf Bluesky ein paar ältere Screenshots, die der Leiter während seiner Spielzeit in Phantom Liberty gemacht hatte. Bei dem DLC war er selbst als Narrative Director und dementsprechend für die Vision und Verarbeitung der Geschichte verantwortlich.

Igor Sarzynskis Post auf Bluesky

Sarzynski schwelgt in Erinnerungen und gibt selbst zu, dass „es wirklich schön wäre, Cutscenes in das Spiel einzubauen, da alles einfach so umwerfend aussieht.“ Was jedoch zunächst klingt wie eine potenzielle Bestätigung von einem Cutscene-Update in Cyberpunk 2077 oder der Etablierung in der Fortsetzung, wird mit dem nächsten Satz bereits widerrufen. Denn „letztendlich schätze ich unsere ununterbrochene Immersion einfach mehr“.

Cyberpunk setzt auf Immersion anstatt auf heftige cinematische Szenen

Was bedeutet das für die Zukunft von Cyberpunk? Es ist nicht das erste Mal, dass das Team von Cyberpunk sämtliche Pläne für Third-Person-Cutscenes verneint. Bereits in 2025 unterstrich der offizielle X-Account von Cyberpunk 2077 das mit einem kurzen, aber deutlichen „Sorry, wir haben keine derartigen Pläne.“

Auch Quest Director Pawl Sasko äußerte sich bereits 2023 zur Entscheidung eines First-Person-Erlebnisses: „Die First-Person-Perspektive ist das Hauptmerkmal von Cyberpunk, sowie auch dessen Wahrnehmung durch den Spieler. Das unterscheidet es auch deutlich von The Witcher“. (Quelle: TheGamer)

Natürlich kann es in der Entwicklung von Projekt Orion zu Umentscheidungen kommen. Bisher gab es noch keine offizielle Bestätigung oder Verneinung. Allerdings kann man anhand des Posts des Creative Directors erkennen, dass das Team Immersion weiterhin sehr wichtig ist. An seinen Stärken festzuhalten, ist jedoch keineswegs ein falscher Ansatz, und das findet auch die Community.

Was sagt die Community zu dem Post? Unter dem Post auf Bluesky findet man diesbezüglich wenige enttäuschte Spieler, sondern eher weitere Fans, die die Immersion in Cyberpunk 2077 lieben. 

„Das Storytelling aus der First-Person-Perspektive in Cyberpunk ist unglaublich“, schreibt @belmontttttt auf Bluesky, „Ihr habt in diesem Bereich viele Grenzen verschoben.“

Aber auch auf andere Nutzer, die die fehlende Möglichkeit einer Third-Person-Perspektive schade finden, hat der Creative Director eine Antwort. Denn diese einfache „Entscheidung“ in Bezug auf Narrative, Szenengestaltung und Regie würde den Umfang um 75 % erhöhen, was laut Sarzynski (auf Bluesky) nicht machbar sei.

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Auch MeinMMO-Redakteurin Caro schätzt die Immersion in Cyberpunk 2077 sehr. Sie fühlt sich in Night City so angekommen, dass sie sogar Heimweh bekommt, wenn sie die Stadt und das Spiel nach längerer Zeit nicht mehr besucht hat: Weil ich Cyberpunk 2077 nicht pünktlich zum Release spielte, habe ich jetzt 150 Stunden reingesteckt und bin der größte Fan

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