In Arknights: Endfield müssen Spieler die ganze Karte mit Stromleitungen und Verteilern bebauen, um ihre Fabriken und Abbauanlagen mit Strom zu versorgen, doch die Reichweite der Kabel stellt die Spieler vor Herausforderungen.
Was sind das für Kabel? In Arknights: Endfield brauchen die Maschinen und Anlagen Strom. Dieser muss von der Basis aus über Stromleitungen und Verteiler bis zu den entlegenen Orten gebracht werden, wo es Erze zum Abbauen gibt.
Die Stromkabel zu verlegen ist zwar nicht schwierig, teilweise aber etwas knifflig, denn die Reichweite und die Größe der Strommasten machen kluge Planung nötig.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Arknights: Endfield sehen:
Autoplay
Die Reichweite als Problem
Wieso ist die Reichweite ein Problem? Die großen Strommasten brauchen nicht nur Platz nach oben, um platziert werden zu können, sie müssen auch nahe genug an einem anderen Mast stehen, um eine Verbindung herstellen zu können.
Diese Route müssen die Spieler in Arknights: Endfield zu Fuß ablaufen, wobei die gelaufene Route, nicht etwa die Luftlinie, zählt. So kommt es immer wieder zu der Situation, dass die Spieler die Route noch einmal zurücklaufen, um einen besseren, engeren Weg zu finden, damit die Verbindung doch noch klappt.
Das Gefühl, bei 81 Meter Kabelverbindung zu sein, aber nur 80 Meter zur Verfügung zu haben, ist inzwischen bei den Spielern omnipräsent. Doch eine Mechanik fällt den Spielern dabei erst spät auf.
Was übersehen die Spieler? Wer wie in vielen Spielen üblich einfach die ganze Zeit nur durch die Gegend springt, verliert viele Meter Kabel. Denn auch hier merkt sich Arknights: Endfield genau das Bewegungsmuster der Route. Das bedeutet, dass einer der ältesten Gaming-Tricks, das Bunny-Hoppen in Arknights: Endfield, sogar schädlich sein kann und man es sich besser abgewöhnen sollte.
Diese Erfahrung haben auch die Spieler auf Reddit gemacht und sprechen dort über die Limits beim Platzieren der Strommasten. So erklärt Reddit-Nutzer felis__cactus: „Gestern bin ich einen Pfad fünfmal abgelaufen, weil ich wusste, dass ich ihn lang genug machen kann (ich war erfolgreich). Ich habe auch herausgefunden, dass Sprünge des Charakters scheinbar einen Teil der Länge beanspruchen! Springen ist also verboten.“
Doch Reddit-Nutzer amissa_navis wusste davon wohl noch nichts: „Was meinst du mit ‚ich sollte nicht springen‘? Wie kannst du es wagen, mich zwecks Optimierung daran zu hindern, über die Felder zu tollen!“
Ein Tipp kommt hingegen von Reddit-Nutzer LivingASlothsLife: „Hebe den Mast einfach auf, rücke ihn ein Stück zurück und drücke dann wiederholt die Verbindungstaste. Das ist eine todsichere Methode, um Probleme mit der Kabellänge zu lösen.“
Dieser Trick klappt allerdings nur, wenn auch genügend Platz da ist, um den großen Strommast etwas näher zu platzieren. Ansonsten kann man auch einen kleineren Strommast in die Mitte setzen und die 80 Meter Kabel von beiden Enden zu dem mittleren führen, um eine Verbindung zu ermöglichen.
Reichweitenangst kennen manche wohl nur vom Autofahren, doch in Arknights: Endfield ist sie nun auch zum Bestandteil des Spiels geworden. Doch das Gameplay rund um die Fabrik sorgt derzeit auch für Stunk in der Community: Spieler von Arknights: Endfield sagen, das wichtigste Feature ist schrecklich und eine Ressource ist daran schuld
Der Beitrag Die Spieler in Arknights: Endfield befürchten, dass ihnen der Strom ausgeht, müssen sich jetzt einen der ältesten Gaming-Tricks abgewöhnen erschien zuerst auf Mein-MMO.
