In Warhammer 40.000 sorgt ein „gerade mal“ 2.000 Jahre alter Held für Aufregung, weil noch nie jemand von ihm gehört hat

Games Workshop stellt zu Beginn des Jahres neue Inhalte für alle Welten von Warhammer vor, darunter Miniaturen für das beliebte Tabletop. Zuletzt erschienen bei Warhammer 40.000 einige Neuheiten, von denen zumindest eine für helle Begeisterung sorgt: ein Kriegsschmied der Iron Warriors, der deutlich jünger ist als seine mächtigen Kollegen.

Was ist das für ein Mini?

Während der New Year Preview hat Games Workshop etliche neue Miniaturen für das Tabletop von Warhammer 40.000 vorgestellt, darunter die weiblichen Modelle für die Custodes.

Nach einem Teaser folgte etwas über eine Woche später die Vorstellung von Kravek Morne, eines Kriegsschmieds der Iron Warriors, einer der Verräter-Legionen der Space Marines.

Obwohl Morne nach außen aussehen mag wie einfach nur ein weiterer Held für die aufgepumpten Übermenschen, sorgt er in der Community für Diskussionen – vor allem wegen seines Alters.

Das macht Kravek Morne so besonders: Bereits sein Stand macht Morne außergewöhnlich. Die Kriegsschmiede, oder Warsmiths, sind die Elite der Iron Warriors. Die gesamte Legion verzichtet auf die Geschenke der dunklen Götter und schwört stattdessen auf kybernetische und bionische Augmentation.

Konkret heißt das: Iron Warriors sind – wie die Iron Hands der loyalen Space Marines oder das Adeptus Mechanicus – der Überzeugung, dass Fleisch schwach ist und ersetzen ihre Körper Stück für Stück durch Metall, im Falle der Iron Warriors sogar teilweise durch dämonische Maschinen.

Kriegsschmiede sind die absolute Verkörperung dieser Doktrin und zugleich geniale Taktiker und Strategen sowie meisterhafte Handwerker, die grausame Waffen für ihre Brüder erschaffen können. Sie verbinden die Mächte des Chaos mit futuristischer Schmiedekunst.

Kravek Morne selbst ist einer dieser Kriegsschmiede, aber noch mehr: laut seiner Lore, die zeitgleich mit ihm entstand (auf Warhammer Community), ist er gerade einmal 2.000 Jahre alt. Zum Vergleich: viele Space Marines und Verräter sind seit der Horus-Häresie im 31. Jahrtausend am Leben.

Der Warsmith wurde zwangsrekrutiert und in die Legion gezwungen. Gerade einmal 500 Jahre später wurde er zu einem der besten Anführer der Iron Warriors und bekannt für seine Brutalität.

Der Trailer zur neuen Edition der Horus Heresy in Warhammer 40.000


Autoplay

„Nicht nur ein neuer Warsmith, ein BENANNTER Warsmith!“

Auf Reddit findet man seit Mornes Vorstellung haufenweise Posts über das neue Modell in verschiedenen Subreddits – etwa hier und hier. Die Fans sind absolut hingerissen davon, nicht einfach nur einen neuen Warsmith zu bekommen, sondern einen benannten Helden.

So etwas passiert bei den meisten Fraktionen eher selten, lediglich Space Marines erhalten regelmäßig neue benannte Modelle, zuletzt etwa eine weitere Titus-Figur mit neuem Titel und wichtiger Lore-Entwicklung.

Dazu kommt, dass Morne so jung ist und daran erinnert, dass nicht alle Space Marines und Verräter die Veteranen der Horus-Häresie sind, sondern dass sich in den 10.000 Jahren viele Dinge entwickelt haben. Man vergesse schnell, dass die meisten Marines nicht zu diesem alten Eisen gehören:

Ich liebe die Narrative der Veteranen des langen Krieges und die Häresie-Ära-Marines, aber es ist so cool, mehr moderne Marines (wie Huron) im Rampenlicht zu sehen.

1AmB0r3d auf Reddit

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Allerdings sorgt nicht nur Mornes Lore für Diskussion, sondern auch sein Modell selbst. Das besticht mit vielen Details und einer allgemein passenden Ästhetik – so sehr, dass einige Fans von Fantasy und Age of Sigmar überlegen, nicht doch das System zu wechseln.

Fans vermuten sogar noch weitere Vorstellungen für die Iron Warriors oder zumindest etwas in deren Richtung anhand der bisher bekannten Teaser. Games Workshop stellt ohnehin häufig neue Miniaturen vor – und auch sonst wird es in den Welten von Warhammer gerade immer voller: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um in die Welt von Warhammer einzusteigen – 2026 bietet richtig viel Content

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