Die Entwickler von Scars of Honor orientieren sich bei ihrem MMORPG stark an World of Warcraft, doch die vorgestellte Monetarisierung funktioniert ganz anders als in der Vorlage.
Was ist das für ein MMORPG? Scars of Honor ist ein kommendes Themenpark-MMORPG, das auf Action-Combat und eine Comic-Grafik setzt. Das Spiel orientiert sich stark an World of Warcraft, hat aber auch Elemente, die man aus Albion Online kennt.
Der Themenpark des MMORPGs soll sowohl PvE- als auch PvP-Inhalte bieten. So sollen Dungeons für 5 Spieler, starke Bosse, aber auch PvP-Arenen das Spiel auszeichnen. Bei der Charakter-Progression setzt der Titel auf ein weitreichendes System aus Talenten und den namensgebenden „Scars“, die starke Buffs wie aus einem Roguelite gewähren.
Scars of Honor befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Erst kürzlich wurde bekannt, dass derzeit 100 Mitarbeiter an dem neuen MMORPG arbeiten und noch 2026 eine spielbare Demo veröffentlicht werden soll. Jetzt haben die Entwickler über ihre Pläne zur Monetarisierung gesprochen.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Scars of Honor sehen:
Autoplay
Kein Pay2Win, aber…
Was planen die Entwickler? In einem Livestream (via Steam) haben die Entwickler von Scars of Honor erstmals ausführlich über ihre Pläne zur Monetarisierung gesprochen. So erklären Sie, dass sie vollständig auf Pay2Win verzichten wollen. Das haben auch andere MMORPGs versprochen und gebrochen, doch die Entwickler gehen noch weiter.
So erklären Sie genau, was sie vorhaben. Alle Dinge, welche die Progression des Charakters beeinflussen, wie XP-Boosts, Loot-Boosts und bessere Drop-Chancen sind ihrer Auffassung nach Pay2Win.
Verkaufen wollen sie hingegen Convenience-Items wie extra Plätze für Taschen, die man sich aber auch im Spiel erarbeiten können soll. Venelin, der Creative Director von Scars of Honor, sagte zu Vorteilen in Bezug auf Macht, Statistiken oder Spielfortschritt durch echtes Geld: „Solange ich CEO bin, wird Scars of Honor das niemals haben.“
Wie will man Geld verdienen? Nicht nur extra Taschenplätze sollen verkauft werden, sondern auch Skins. Die Entwickler von Scars of Honor wollen vor allem von den Erlösen aus verkauften Skins leben.
So möchten die Entwickler die Skins direkt und ohne Loot Boxen an die Spieler verkaufen. Statt Battlepässe, die „FOMO“ (die Angst etwas zu verpassen) auslösen, werden die Entwickler nur Battlepässe herausbringen, die nie ablaufen, wenn sie gekauft werden und die keine Vorteile auf spielerischer Ebene bringen.
Auch über die kommende Demo haben die Entwickler gesprochen. So plant man derzeit, die erste spielbare Demo am Ende des ersten Quartals, Anfang zweites Quartal, also März/April zu veröffentlichen, wenn alles klappt. Mehr zur Demo und dem Spiel erfahrt ihr hier: Neues MMORPG auf Steam wird von 100 Leuten entwickelt, soll noch 2026 spielbar sein
Der Beitrag „Solange ich CEO bin, wird es das nicht geben“ Chef eines neuen MMORPGs erklärt seine Haltung zum Pay2Win erschien zuerst auf Mein-MMO.
