Wie angekündigt veranstaltete Nintendo heute eine Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden Direct, um weitere Details zur Lebenssimulation zu teilen. Die rund 20-minütige Präsentation stellte dabei den allgemeinen Spielablauf, neue Features und den finalen Erscheinungstermin vor. So soll das Spiel am 16. April für die Nintendo Switch herauskommen, aber natürlich auch auf der Nintendo Switch 2 spielbar sein. Eine Nintendo Switch 2 Edition oder anderweitige Verbesserungen beim Spielen auf der neuen Konsole wurden in diesem Rahmen nicht bekannt gegeben.
Miis mit mehr Persönlichkeit denn je
Wer den Vorgängertitel vom Nintendo 3DS kennt, wird sich im Gameplay des neuen Teils gleich zuhause fühlen. Wieder geht es darum, eure eigene Insel zu verwalten, sie mit Mii-Figuren zu bevölkern und dem trubeligen Alltag aus einer Zuschauerperspektive mitzuverfolgen. Ihr könnt selbst entscheiden, wer auf eure Insel einzieht – Freunde und Familie, echte oder fiktive Berühmtheiten – und habt dabei mehr Gestaltungsmöglichkeiten denn je. Ähnlich wie in Miitopia habt ihr Zugriff auf einen erweiterten Mii-Maker, um besondere Charaktere (nach) zu bauen.
Die Miis betreffend gibt es in diesem Teil einige Neuerungen. Nun könnt ihr ihre Persönlichkeiten noch genauer definieren, zum Beispiel indem ihr ihre „Eigenarten“ festlegt. Dadurch essen oder verhalten sich Miis etwa auf spezifische Weise. Darüber hinaus hat Nintendo ein Versprechen eingelöst, das man vor 12 Jahren eingegangen ist: Um für ein inklusiveres Spielerlebnis zu sorgen, könnt ihr im neuen Teil das Geschlecht und die Sexualität von Miis bestimmen. Die Präferenzen umfassen männlich, weiblich, nichtbinär, mehrere oder keine davon.
Macht eure Insel, wie sie euch gefällt
Anders als im Vorgänger könnt ihr diesmal aktiv in den Alltag der Miis eingreifen. Indem ihr ein Mii greift und bei einem anderen Mii absetzt, kommen die zwei Figuren ins Gespräch miteinander. Das kann zu neuen Freundschaften oder Feindschaften führen. Manchmal können dadurch auch Liebesgefühle aufkommen, etwa wenn ein Mii einen anderen liebevoll tröstet. Neu ist zudem, dass ihr Miis unabhängig vom Beziehungsstatus zusammenziehen lassen könnt. Bis zu acht Miis können in einem Haushalt zusammenwohnen, was neue Interaktionen ermöglicht.
Die Miis sind jedoch nicht alles, wo ihr euch kreativ austoben könnt. Für die Insel hat man sich eine Scheibe von Animal Crossing: New Horizons abgeschnitten und erlaubt Spielern das freie Gestalten der Umgebung. Nicht nur könnt ihr festlegen, wo sich Objekte und Gebäude befinden, sondern auch, wie sie aussehen. Während der Vorstellung zeigt man Beispiele wie ein Süßigkeitenland oder eine Sci-Fi-Stadt. Auf diese Weise lassen sich auch andere Aspekte individualisieren wie Haustiere, Items und Kleidungsstücke. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
youtube.com/watch?v=gOSrdI9kpmE
Hat euch die Direct vom Spiel überzeugen können?
Quellenangabe
