Das neuste Cinematic zu World of Warcraft Midnight ist ungewohnt humorvoll. Damit erinnert es auf den ersten Blick eher an WildStar.
Im Zuge der „Lage von Azeroth“ wurden viele neue Inhalte für World of Warcraft veröffentlicht, aber auch ein kleines aber feines Cinematic enthüllt, das einen besonderen Aspekt des Spiels in den Fokus rücken soll: das Housing. Doch im Gegensatz zu den anderen WoW-Cinematics ist der Trailer weder heroisch noch düster – sondern humorvoll und eine kleine Spur albern. Genau deswegen erinnert er auf den ersten Blick an WildStar. Aber schaut am besten selbst:
Autoplay
Housing sorgt für Freudentaumel – überdeckt den Ernst der Welt
Was zeigt der Trailer? Im Video sehen wir eine Blutelfe, die von den Mächten der Leere bedrängt wird und in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt ist – zumindest scheint es so. Doch nachdem die Feinde niedergestreckt sind, bückt sie sich nach dem, was ihr Widersacher fallengelassen hat, nur um dann in einen Freudentaumel mit übertriebenen Gesichtszügen auszubrechen.
Im Anschluss kehrt die Elfe zurück in das Gebiet der Horde – eine Nachbarschaft. Dort leben viele andere Mitstreiter und sie steuert ihr Eigenheim an, wo offenbart wird, warum die Freude so groß war: Denn der Gegenstand, den sie gefunden hat, passt perfekt in ihr Eigenheim als Halterung für eine Teekanne.
Warum erinnert das an WildStar? Die ersten Cinematics von WildStar hatten eine ganz ähnliche Tonalität wie das neue WoW-Cinematic. Es beginnt mit einer (vermeintlich) ernsten Situation, bevor die Anspannung durch beinahe schon albern-übertriebene Gesichtsmimik und übersteigertes Verhalten gebrochen wird. Danach behält der Trailer dann eine eher lockere Atmosphäre bei und soll vor allem eines vermitteln: Housing in World of Warcraft ist eine tief emotionale und soziale Erfahrung.
Weil das Housing von WildStar ohnehin Modell stand für die Spielerbehausungen in World of Warcraft, ist es nur naheliegend, dass man hier einen ähnlichen Geist einfangen will – vielleicht ist das ja auch eine versteckte Huldigung.
Cortyn meint: Auch wenn mir die WoW-Cinematics mit Story, düsteren Emotionen oder dem Gefühl von Heldentum gut gefallen, konnte ich mich mit diesem Cinematic schnell anfreunden. Es ist eines der ersten Cinematics, in denen es nicht „loregetreu“ um feste Charaktere der Spielwelt geht, sondern um eindeutig von Spielern gesteuerte Charaktere, die sich über Dinge wie „Loot“ freuen oder die Möglichkeit, aus Gegenständen im Housing neue Objekte zu bauen. Das ist ein neuer Stil, den man vielleicht nicht so ganz ernst in Hinblick auf die Story nehmen soll, aber er fängt das Gefühl von World of Warcraft wunderbar ein.
Im Housing gibt es ohnehin viele kreative Köpfe, die es immer wieder schaffen, aus wenigen Objekten ganz neue Kunstwerte zu basteln oder Ideen für Häuser haben, auf die man selbst gar nicht gekommen wäre – wie etwa die Höhle einer guten Freundin, die so gar nichts mit einem kuscheligen Eigenheim zu tun hat …
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