Experten finden Kühlung, die Temperaturen binnen Sekunden um mehr als 50 Grad Celsius senken kann

Forscher haben eine Kühlung entdeckt, die binnen Sekunden die Temperaturen stark reduzieren kann. Die Kühlung könnte die Lösung für viele Probleme sein, die mit dem KI-Hype zusammenhängen: dem hohen Energieverbrauch und der großen Abwärme der Rechenzentren.

Was haben die Experten herausgefunden? Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben herausgefunden, dass Wasser, das mit Ammoniumthiocyanatsalz gesättigt und unter Druck gesetzt wird und dann plötzlich druckentlastet wird, bei Raumtemperatur um 30 °C abkühlt und in wärmeren Umgebungen sogar um bis zu 50 °C abkühlt. Die gesamte Forschungsarbeit findet ihr direkt bei Nature.com.

Welche Vorteile hat die neue Kühlung? Neben der sehr schnellen Kühlleistung sind das vor allem zwei Punkte, die von Vorteil sind:

Zum einen soll der theoretische Wirkungsgrad viel höher sein als bei herkömmlichen Kühlmethoden, die derzeit eingesetzt werden.

Zum anderen benötigt man keine speziellen Baumaßnahmen: Denn obwohl Ammoniumthiocyanat ein Salz ist, greift es viele gängige Metalle nicht an, sodass für die Kühlung keine speziellen Rohrleitungen erforderlich sind.

Welche Probleme gibt es noch? Die Kühlung benötigt weiterhin Strom, um das Kältemittel zu komprimieren. Das Salz kann außerdem Verbrennungen und Reizungen verursachen, wodurch es schwieriger zu handhaben ist als einige andere Verbindungen.

Vor allem für Rechenzentren ist diese neuartige Kühlung sehr interessant

Für wen ist die neue Kühlung interessant? Spannend ist diese neuartige Kühlung insbesondere für moderne Rechenzentren, von denen es durch den KI-Hype immer mehr gibt. Doch alle haben ein Problem gemeinsam: Der Stromverbrauch der Rechenzentren ist enorm und die Abwärme der Server muss ebenfalls irgendwohin. Ohne Kühlung können die Server nicht laufen und schalten sich ab.

Hier könnte die neuartige Kühlung gleich mehrere Probleme lösen: Zum einen den Stromverbrauch und zum anderen die Temperaturen deutlich senken.

Alternativen, etwa ganze Rechenzentren im Meer zu versenken und das Meerwasser als Kühlung zu verwenden, werden bereits ebenfalls aktiv eingesetzt. Diese Optionen sind aber sehr teuer und aufwändig.

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