Nach all den Entwicklungen rund um Ashes of Creation meldet sich jetzt Margaret Krohn, die ehemalige Head of Communication bei Ashes of Creation. Sie bestätigt bisherige Aussagen eines Insiders und verrät sogar neue Details, die die entlassenen Mitarbeiter betreffen.
Was ist bisher bekannt? Schon zum 1. Februar gab es die Nachricht von Steven Sharif, dem damaligen CEO von Intrepid Studios und Creative Director von Ashes of Creation, dass er und eine weitere Führungsposition das Studio verlassen würden und es zu einer Massenentlassung gekommen sei.
Es blieb allerdings unklar, wie es um die Zukunft des MMORPGS bestellt ist. Wer Ashes of Creation auf Steam sucht, wird aktuell nicht fündig. Denn das Spiel wurde mittlerweile aus dem Store entfernt und bislang gibt es noch keine Refunds für diejenigen, die den Titel gekauft haben.
Jetzt äußert sich die ehemalige Head of Communication von Ashes of Creation und berichtet auf X, wie sie die Kündigung aus eigener Sicht erlebt habe.
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Eigene Kündigung innerhalb von 24 Stunden
Was berichtet Khron? Ihr zufolge hätte es am 28. Januar 2026 die Nachricht gegeben, dass 100 Entwickler entlassen werden sollen. Zu dem Zeitpunkt soll sie noch geglaubt haben, dass es einen Weg geben könne, mit dem alle gemeinsam zufrieden seien.
Am Vormittag soll sie diese Information mit ihrem Team geteilt haben. Zum Feierabend hin hätte es erst die Information gegeben, welche Leute entlassen werden.
Am 30. Januar hätte sie dann mit jeder einzelnen Person aus dem Team gesprochen und verraten, ob dieser Mitarbeiter betroffen sei. Sogar diejenigen, die betroffen gewesen seien, hätten noch die Professionalität gezeigt, die sie so an ihrem Team liebe.
Doch am nächsten Tag hätte es den Paukenschlag gegeben. Eine verwirrende E-Mail soll sich in ihrem Postfach befunden haben, wonach das gesamte Team entlassen werde:
Es ist immer noch schockierend. Das gesamte Studio versammelte sich, um zu versuchen, zu verstehen, was passiert war und was das für unsere Zukunft bedeutete. Letztendlich erhält keiner von uns seinen letzten Gehaltsscheck, die im WARN Act festgelegte 60-tägige Kündigungsfrist und Vergütung, PTO-Auszahlungen oder andere geschuldete Entschädigungen.
In den Kommentaren verrät sie zudem, dass es keine Kommunikation an die Spieler gegeben hätte, weil jeder aus dem Kommunikationsteam entlassen wurde. Die Spieler hätten etwas Besseres verdient und die Entwickler würden Ashes of Creation eigentlich noch weiterentwickeln. Was geschehen sei, sei zu 100% illegal.
Sie listet daraufhin auf, welche Gedanken sie zu den einzelnen Parteien habe:
Sie entschuldigt sich bei den Spielern und verrät, wie viel Liebe in Ashes of Creation stecken würde. Sie bedauere, wie diese Reise geendet sei, und hoffe, dass die Spieler ihren verdienten Refund erhalten.
Sie sehe das Entwicklerteam als ihre Familie. Sie würden sich in dieser schweren Zeit jetzt gegenseitig unterstützen.
Sie appelliert an Recruiter, dass diese sich doch an ein aufgesetztes Formular wenden könnten, um die Entwickler möglicherweise auf andere Firmen zu verteilen.
Die brisante Entwicklung bei den Massenentlassungen des Studios von Ashes of Creation erfolgte also innerhalb einer Woche. Am Anfang versuchte der Chef des Entwicklerstudios noch, zu beschwichtigen und die Fans zu beruhigen: Beim Studio hinter Ashes of Creation gab es Entlassungen, der Studio-Chef beruhigt die Fans des MMORPGs
Der Beitrag Ex-Mitarbeiterin von Ashes of Creation berichtet, wie sie den Rauswurf wahrgenommen hat: „Das war illegal“ erschien zuerst auf Mein-MMO.
