Auch der Shooter Arc Raiders ist nicht vor Cheatern sicher. Die Entwickler geben ihr Bestes, um ihnen Einhalt zu gebieten. Jetzt haben sie sich eine neue Methode einfallen lassen, die allerdings auch Unschuldige trifft.
Was ist das für eine Methode? Auf Steam können sich Familienmitglieder miteinander verknüpfen. Bis zu 6 Personen aus einem Haushalt teilen sich auf diese Weise die Spielebibliothek. So können mehrere Spieler zeitgleich unterschiedliche Games zocken, die ein anderer Spieler gekauft hat. Sie erhalten allerdings ihre eigenen Achievements und eigenen Speicherdateien.
Doch ab sofort teilen sie sich auch einen Bann, wenn ein Spieler in Arc Raiders Mist gebaut hat, teilt das Entwicklerteam mit. Sollte irgendein Mitglied der Familie einen Bann erhalten, sind alle Accounts in dieser Familie gesperrt. Sie erhalten dieselbe Dauer wie derjenige, der als Cheater aufgeflogen ist.
Wichtig ist dabei zu verstehen, dass mögliche Arc-Raiders-Accounts der Familienmitglieder nicht für das Spiel selbst gebannt sind, sondern nur nicht mehr auf die Kopie zugreifen können, die der Cheater für seine Familie geteilt hat.
Im Nachgang hilft es dabei auch nicht, Familienmitglieder aus der Familie zu schmeißen. Es gibt nur einen Weg, das zu umgehen.
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Familienmitglieder können sich von der Strafe befreien
Wie kann man den Bann umgehen? Um doch noch Arc Raiders spielen zu können, müssen unschuldige Betroffene aus der Familie austreten und sich eine eigene Kopie des Shooters besorgen. Sie müssen also den Vollpreis von rund 40 € auf Steam zahlen.
Eine Alternative wäre es, den Bann des Cheaters abzuwarten, falls er nicht permanent gebannt wurde. Denn die Dauer des Bannes überträgt sich auch auf die Familienmitglieder.
Was sagen die Spieler selbst dazu? Auf Reddit wurde die Nachricht über die Vorgehensweise zu Arc Raiders geteilt. Es gibt viele Kommentare, die sich über die neue Art des Banns freuen.
Einige User schreiben beispielsweise, dass das gute Nachrichten wären. Wiederum andere Spieler halten das bereits für einen Grundsatz. In einigen Kommentaren wie „Die Cheater sind am Weinen“ zeigt sich sogar etwas Schadenfreude.
Für einige wäre es jetzt noch perfekt, wenn Cheater bereits beim ersten Vergehen permanent gesperrt werden. Bislang können sie sich 3 Strikes erlauben, bevor sie nie wieder das Spiel betreten können.
Zuletzt erregte ein YouTuber und Twitch-Streamer dadurch Aufsehen, dass er gecheatet haben soll. 2 Clips sollen genau das beweisen. Doch die Lage ist bei beiden unklar: Tausende sind sich sicher, dass ein Streamer in ARC Raiders cheatet, andere sagen: Wer das wirklich denkt, schaut nicht richtig hin
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