Das Internet beherbergt viele skurrile Speichermedien in allen möglichen Formen und Farben. Doch der Vater eines Nutzers schockiert gerade mit seinem Aufbau. Denn seine Methode, Daten zu sichern, folgt einem einfachen Prinzip: Mehr USB-Sticks ist gleich mehr Speicher.
Wie sichert der Vater seine Daten? In einem Reddit-Beitrag vom 01.02.2026 postet der Nutzer master_JayCe ein Bild von zehn USB-Sticks, welche in drei verschiedene USB-Hubs gesteckt wurden und nur mit einem Gummiband zusammengehalten werden. Dazu kommt die Überschrift: „Die Datenspeicherungs-Lösung meines Vaters“.
Der Grund dafür könnte ganz simpel sein. Nachdem ein USB-Hub wohl keine Slots für weitere USB-Sticks hatte, wurde ein weiterer hinzugefügt, und nachdem dieser Platz wieder nicht ausgereicht hatte, wurde womöglich erneut eine Erweiterung dran gesteckt. Leider hat der Nutzer keinen weiteren Erklärungstext gepostet, weshalb wir nur mutmaßen können.
Das Endergebnis ist ein Monstrum aus verschiedenen USB-Sticks und Hubs von unterschiedlichen Marken. Das Gummiband dient dabei wohl als Sicherung für den zweiten Hub, der vermutlich sonst auseinandergepresst werden würde. Aber er ist nicht der erste Nutzer, der auf die Idee kommt, Speicher auf eine ungewöhnliche Weise handzuhaben.
Wie USB-Sticks auf eine weitere ungewohnte Weise benutzt werden und warum es Orte gibt, an denen sie aus Wänden herausragen, erfahrt ihr in folgendem Video:
Autoplay
Geschwindigkeiten und Stromzufuhr sind nicht garantiert
Warum kann das Konstrukt problematisch sein? USB-Anschlüsse können nicht unendlich aufgeteilt werden. Je mehr Geräte den gleichen Port verwenden, desto weniger Strom und Geschwindigkeit bleiben für jeden einzelnen Stick/Hub übrig.
Ein einzelner USB-Standard-Anschluss hat nur eine begrenzte Bandbreite zur Verfügung. Teilt man diesen mehrfach auf und packt noch mehrere Geräte dran, kann es zu deutlichen Problemen kommen:
Überschreitet ihr etwa die Leistungsgrenze des Anschlusses, dann drosselt sich die Geschwindigkeit aller verwendeten Geräte automatisch oder ein Gerät bekommt Vorrang, während andere kaum nutzbar sind.
Überschreitet man die vorgegebene Stromabgabe eines Ports, dann kann es vorkommen, dass einzelne oder alle angeschlossenen Geräte nicht mehr funktionieren. Daher benötigen viele USB-Hubs eine externe Stromzufuhr, um ihre Funktion zu gewährleisten.
Außerdem ist die Chance des Datenverlustes bei einem solchen instabilen Gebilde durch äußere Einwirkungen oder Softwareprobleme recht hoch. Selbst Cloud-Speicher sind nicht vor Datenverlust geschützt, wie ein Entwickler feststellen musste.
Wie reagiert die Community? Die Kommentare des Beitrags sind gefüllt mit verschiedenen Meinungen, aber die meisten sind einfach nur schockiert:
MassiePersonality61 kommentiert (via Reddit): „Ich weiß nicht einmal, was ich mir gerade anschaue!“
Tructruc00 schreibt (via Reddit): „Eigentlich benutzen USB-Erweiterungen mit vielen Anschlüssen intern mehrere zusammengefügte Hubs, welche aneinandergekettet werden. Also ist das gar nicht so blöd.“
hifi-nerd sagt (via Reddit): „Eine einzelne SSD würde wahrscheinlich weniger kosten, mehr Kapazität haben, schneller und zuverlässiger sein …“
Der Vater des Nutzers hat sich zwar eine interessante, wenn auch nicht effiziente Lösung gebastelt. Sinnvoller wäre es, seine Daten nach der 3-2-1-Backup-Regel zu sichern. Diese besagt, dass man mindestens drei Kopien von Dateien auf zwei verschiedenen Speichertypen wie zum Beispiel Festplatten und Cloud speichern sollte. Zusätzlich sollte eine Kopie an einem externen Ort aufbewahrt werden. Weshalb das eine gute Idee sein kann, beweist der Fall eines Unternehmers: Eine KI ignoriert sämtliche Maßnahmen und löscht die gesamte Arbeit eines Entwicklers in Sekunden eigenmächtig aus
Der Beitrag Ein Nutzer zeigt die Datensicherung seines Vaters und schockt damit die Community: 10 USB-Sticks in drei USB-Hubs erschien zuerst auf Mein-MMO.
