Das MMORPG Dreadmyst wurde Anfang 2026 zum Überraschungshit auf Steam, doch dann verschwand das MMORPG wegen Copyright-Problemen, jetzt ist es zurück mit einer guten Nachricht.
Was ist das für ein MMORPG? Dreadmyst wurde Anfang 2026 zum Überraschungshit auf Steam. Das Indie-MMORPG setzt stark auf Nostalgie, so gibt es ein klassisches Tab-Target-Kampfsystem, und die Grafik erinnert dank Iso-Perspektive an frühere Zeiten.
Auch inhaltlich ist das Spiel „wie damals“. So ist der Titel darauf ausgelegt, gemeinsam in einer Gruppe, mit bis zu drei anderen Spielern, gespielt zu werden. Dabei ist dann einer fürs Heilen, einer fürs Tanken und zwei für den Schaden verantwortlich.
Passend dazu gibt es die vier Klassen Paladin, Magier, Waldläufer und Kleriker, die sich dank eines tiefgreifenden Build-Making-Systems zu einem einzigartigen Charakter ausbauen lassen. Im PvP muss wiederum die altbekannte Arena herhalten, die ihre Aufgabe zweckmäßig erfüllt, auch wenn Dreadmyst keinen Fokus auf PvP legt.
Doch nach dem Erfolg auf Steam, verschwand das MMORPG plötzlich mit einer bitteren Nachricht.
Hier könnt ihr den Trailer zu Dreadmyst sehen:
Autoplay
Copyright-Probleme bei Steam
Warum war das MMORPG verschwunden? Der Entwickler von Dreadmyst erklärte sofort nach dem Verschwinden seines MMORPGs von Steam, dass dies an einem Copyright-Problem lag. So habe er Icons und Spielgrafiken auf einem Marktplatz gekauft, die dort aber illegal verkauft wurden.
Solch ein Zwischenfall ist dabei nicht selten. Auch das große Delta Force wurde auf X.com dafür angeprangert, ein Item aus Rust geklaut zu haben. Die Entwickler verwiesen ebenfalls auf den Kauf in einem Asset-Store.
Diese Grafiken stammen eigentlich aus NCSofts Aion und fielen Fans des Genres direkt ins Auge, was auch zu anfänglicher Kritik führte. Während man Dreadmyst weiter über einen eigenen Launcher spielen konnte, blieb die Steam-Seite für einige Wochen offline, bis sich der Entwickler jetzt mit einer guten Nachricht meldete.
Wie lautet die gute Nachricht? In einem neuen Post auf X.com hat der Solo-Entwickler von Dreadmyst bekannt gegeben, dass man die Copyright-Probleme aus dem Weg räumen konnte. So habe die deutsche Firma Gameforge, die Aion in Europa betreibt, zusammen mit NCSoft die Situation untersucht und am Ende entschieden, Dreadmyst gewähren zu lassen.
Laut dem Entwickler seien Gameforge und NCSoft gewillt gewesen, das Projekt gewähren zu lassen, weil es sich dabei um ein non-profit Hobby Projekt handele. Auch Valve sei laut dem Entwickler am Prozess beteiligt gewesen.
Dreadmyst ist entsprechend ab sofort wieder auf Steam verfügbar und kann dort wie gehabt kostenlos heruntergeladen werden.
Die Asset-Stores erweisen sich für Entwickler immer wieder als gefährlicher Ort, denn kein Käufer weiß sicher, ob die eingekauften Grafiken wirklich von einem Künstler erstellt wurden oder nur aus einem anderen Spiel geklaut wurden. Mehr zum Erfolg von Dreadmyst könnt ihr hier lesen: Neuer Überraschungshit auf Steam ist ein MMORPG von einem Solo-Entwickler und es hat nur eine Schwäche
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