Einer der größten Gaming-Flops 2025 schwört: Böse Mächte haben das Spiel sabotiert, aber man habe die Täter gefasst

Ein Action-Spiel wollte 2025 das neue GTA werden, aber scheiterte krachend. Eine Sabotage soll schuld sein, doch die Schuldigen seien jetzt gefasst.

Um was für ein Spiel geht es? Im Juni 2025 veröffentlichte das Entwicklerstudio „Build a Rocket Boy“ sein erstes Spiel: MindsEye. Die Spieler schlüpfen dabei in die Rolle des ehemaligen Soldaten Jacob Diaz, der ein mysteriöses Neuralimplantat im Kopf trägt und sich politischer Korruption sowie Konzernspionage stellt.

MindsEye ist ein storygetriebenes Action-Spiel, das in den Fußstapfen von Spielen wie GTA wandelt: Es gibt eine sonnige Großstadt, schnelle Autos, Schießereien in der 3rd-Person-Perspektive, eine Deckungsmechanik und natürlich wilde Verfolgungsjagden mit haufenweise Explosionen.

Studio sagt, äußere Mächte seien Schuld

Das steckt hinter der Sabotage-Theorie der Entwickler: Schon vor dem Release von MindsEye sagte Mark Gerhard, der stellvertretende CEO von „Build a Rocket Boy“, er sei sich zu 100 % sicher, dass Spieler von jemandem finanziert werden, um in den sozialen Netzwerken negativ auf das Spiel zu reagieren.

Nun soll Insider-Gaming die Aufzeichnung eines internen Meetings des Studios vorliegen, in dem Gerhardt sagt, man habe „die Typen“ gefasst, die MindsEye im Rahmen einer millionenschweren Kampagne sabotiert hätten.

Laut Gerhardt stehe ein „sehr großes amerikanisches Unternehmen“ hinter dieser Kampagne und habe mit einer Influencer-Agentur zusammengearbeitet, um dem Ruf von Build a Rocket Boy und MindsEye zu schaden.

Weiterhin führte der stellvertretende CEO des Studios in dem Meeting wohl aus, dass gegen die beteiligten Personen Strafanzeigen wegen „Spionage, Sabotage und krimineller Einmischung“ erhoben werden.

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Wie schlecht lief der Release von MindsEye? Trotz der Ähnlichkeit zu GTA erinnerte der Release von MindsEye mehr an Cyberpunk 2077 als an das Action-Spiel von Rockstar Games.

Das Spiel litt unter starken Performance-Problemen. Ein Kritikpunkt der Spieler war auch die leere Open World und das als langweilig beschriebene Gameplay. Zudem wurde eine Mission diskutiert, in der eine Verfolgungsjagd immer gleich verlaufe – auch wenn Spieler selbst gar keine Tasten drücken.

Die Kritik der Spieler spiegelte sich in den Spielerzahlen und Nutzerbewertungen auf Steam wider – die sind selbst heute lediglich zu 42 % positiv. Im Peak spielten MindsEye nur 3.300 Spieler zeitgleich (via SteamDB).

Die heftige Kritik am Spiel ging auch nicht unbeschadet an Alex Hernandez, dem Schauspieler des Protagonisten Jacob Diaz, vorbei. Der sagte, er werde vielleicht nie wieder an einem Spiel arbeiten und weiß, dass sein Name, sein Gesicht nun mit etwas in Verbindung gebracht wird, das „viele Leute als ziemlich beschissen empfinden.“ Mehr dazu lest ihr hier: Ein Schauspieler wird zum Gesicht eines Spiels auf Steam, jetzt macht er sich Sorgen um seine Zukunft

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