YouTuber quält 3.000 Stunden lang seinen OLED-Monitor, zeigt, wie schlimm das Einbrennen wirklich ist

Ein Experte verwendet 3.000 Stunden lang einen OLED-Monitor im Alltag. Die Ergebnisse überraschen den YouTuber positiv. Denn als er die Schäden kontrolliert, sind diese geringer als angenommen.

Der Tech-YouTuber Optimum hat innerhalb von zwei Jahren einen OLED-Monitor mehr als 3.000 Stunden lang eingesetzt. In den zwei Jahren kamen vor allem drei Programme zum Einsatz:

Den Shooter Overwatch 2, der bald nur noch Overwatch heißt

DaVinice Resolve, ein Videoschnittprogramm.

Fusion 360, eine cloudbasierte 3D-Modellierungsplattform.

Alle drei Programme haben eine Sache gemeinsam: Sie setzern alle auf statische Menüs, die sich nicht ausblenden lassen. Und solche statischen Menüs sind in der Regel ein Problem für OLED-Monitore und verursachen oft sogenannte Burn-In-Schäden. Das sind bleibende Schäden, wo statische Elemente sichtbar im Display zurückbleiben.

Das Besondere an seinem Test ist, dass es sich um eine normale Alltagsnutzung des Monitors handelt. Dadurch sind die Ergebnisse des „Tests“ viel alltagstauglicher im Gegensatz zu einem Stress-Test, wie ihn Experten mit OLED-Modellen durchführen.

Nach 3.000 Stunden gibt es Burn-In, dieser ist aber nicht so stark wie erwartet

Wie schlimm sind die Schäden? Vor allem der Shooter Overwatch hat sich auf das Display des Monitors ausgewirkt: Nach fast 500 Stunden Spielzeit sieht man in der unteren linken Ecke die Gesundheitsanzeige und das Symbol des Charakters daneben leicht durchscheinen.

Im Alltag fällt dieser Burn-In-Schaden kaum auf, der YouTuber muss das Display schon sehr dunkel stellen, damit man die Schäden mit bloßem Auge erkennen kann.

Eine weitere Beschädigung stammt von DaVinci Resolve: Hier hat sich die Bearbeitungszeitleiste in das Display eingebrannt. Dieser Schaden ist ebenfalls nur bedingt wahrnehmbar und damit nicht sehr störend.

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Hat der YouTuber Empfehlungen? Ja, zum einen soll man die 3-jährige Support-Frist nutzen, die man heutzutage von den meisten Anbietern erhält, wenn man Einbrennschäden bemerkt.

Seine zweite Empfehlung: Man soll unbedingt alle Funktionen zur Bildschirmpflege aktiv lassen. Denn genau diese Funktion sorgt dafür, dass das OLED-Display deutlich langsamer verschleißt, etwa indem es mit der Pixel-Aktualisierung, die einzelne Pixel verschiebt.

Was gilt grundsätzlich als Empfehlung? Statische Elemente, wie bestimmte Leistungen oder Nachrichtenbanner auf Fernsehern begünstigen Burn-In bei OLED-Modellen. Ein abwechslungsreicher Gebrauch und automatische „Pixel-Refresh-Zyklen“ der Hersteller helfen dabei, Burn-In zu reduzieren, aber nicht ganz zu verhindern. Auch die Switch OLED bietet eine Funktion, die Burn-In verhindern soll, die ihr unbedingt aktiv lassen solltet.

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