ARC Raiders setzt auf ein kontroverses Feature, um gleichgesinnte Spieler in dieselbe Lobby zu packen. Marathon soll dies aber nicht tun, sagt der Game Director.
Was ist das für ein Feature? Virgil Watkins, der Lead-Designer von ARC Raiders, hat im Januar 2026 bestätigt, was sich viele Fans bereits gedacht haben: Beim Matchmaking der Runden fließt auch mit ein, ob ihr Spieler öfter hinterrücks angreift.
ARC Raiders erkennt, wer in einer Konfrontation als Erster schießt, und steckt Spieler, die anderen öfter in den Rücken schießen (von einigen auch „Ratten“ genannt, wobei das ein sehr negativ wertender Begriff ist), häufiger mit anderen „Ratten“ in eine Lobby.
Diese Form von „aggression-based matchmaking“, wie es die Spieler nennen, ist in ARC Raiders kontrovers. Einige Spieler tricksen das System nämlich bewusst aus, um in freundlichen Lobbys zu landen. Einmal dort angekommen, mähen sie alles nieder, vor allem auch andere Spieler (berichtet etwa GameRant).
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Kein „aggression-based matchmaking“ in Marathon
Könnte Marathon auf ein ähnliches System setzen? Laut Joe Ziegler, Game Director von Marathon, wird es diese Form von Matchmaking nicht im Spiel geben. „Wir haben keine speziellen Matchmaking-Regeln, um ‘nicht-kampforientierte Spieler’ zu trennen“, zitiert Marathon Bulletin den Chefentwickler.
Das Zitat stammt vom chinesischen News-Outlet Ali213 und ging aus einem Presseevent zu Marathon hervor. Marathon Bulletin ist ein inoffizieller Kanal zu Marathon auf X.com, der sich Nachrichten und Updates rund um den Extraction-Shooter widmet.
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