Jede Folge von die Simpsons hat ihre eigene Version des Intros, die die Charaktere mit einem eigenen Witz versieht. Ein neues Roguelike auf Steam macht das nun ganz genauso, auch wenn wohl kaum jemand es sieht.
Was ist das für ein Steam-Hit? Das neue Spiel Mewgenics ist auf Steam gerade ein Hit. Mit über 80.000 Spielern am Tag nach dem Release und besseren Umsätzen als Counter-Strike 2 und Apex Legends auf Steam kann sich das Indie-Spiel gerade (12. Februar 2026) selbst die Krone aufsetzen.
Im Spiel kontrolliert man eine Armee von Katzen die in rundenbasierten Kämpfen gegen Feinde immer stärker werden. Durch die Kämpfe sammeln die Katzen genetische Veränderungen, die sie auch vererben können, um so der nächsten Generation noch bessere Voraussetzungen zu bieten.
So hat sich das Taktik-Spiel über 500.000 Mal innerhalb von 36 Stunden verkauft und ist damit längst zum Mega-Erfolg für die Entwickler geworden. Doch von den 500.000 Spielern haben wohl nur die wenigsten ein Geheimnis gesehen, dass sich direkt vor ihren Augen abspielt.
Hier könnt ihr den Trailer von Mewgenics sehen:
Autoplay
200 Intros doch kaum jemand sieht sie
Was hat es mit den Intros auf sich? Entwickler Edmund McMillen hat in einem Video auf YouTube verraten, dass jedes Intro von Mewgenics etwas anders ist. Ganz wie bei den Simpsons, so sagt er, würde jedes Intro einen eigenen „Couch-Witz“ haben.
Damit gemeint sind die Details, die sich im Intro stets ändern. So gibt es in den Intros von Mewgenics immer eine andere Katze, die sogar mal mutiert oder gar tot ist, in anderen Fällen gibt es aber zum Beispiel ein Graffiti mit der Aufschrift „Fett“ auf dem Grabstein des Entwicklers im Intro.
Insgesamt soll es etwa 200 verschiedene Intros im Spiel geben und jeder Spielstart soll jeweils ein anderes abspielen. Wer alle Intros sehen will, muss also mindestens 200 Mal Mewgenics starten.
Wieso sieht kaum jemand die Intros? Während die Intros bei den Simpsons inzwischen schon einen Kult-Status haben werden gerade Videospiel-Intros traditionellerweise direkt übersprungen.
Das weiß auch Entwickler Edmund McMillen der in einem Video auf YouTube von einem Gespräch mit Co-Entwickler Tyler Glaiel berichtet. Glaiel soll gesagt haben: „Niemand wird es erfahren, sie werden es sich nie ein zweites Mal ansehen“.
Auch wenn die Intros einzigartig gestaltet sind, ohne den Hinweis des Entwicklers wäre dieses Feature wohl für einige Zeit ein offenes Geheimnis geblieben.
Mewgenics ist auf Steam nicht nur erfolgreich, sondern auch beliebt. So darf sich der Titel über eine ausgezeichnete Bewertung freuen, die die Entwickler wohl genauso glücklich machen dürfte, wie der finanzelle Segen, den das Spiel einbringt: Über 250.000 Verkäufe: Mewgenics brauchte nur 3 Stunden auf Steam, um das ganze Budget von 14 Jahren Entwicklungszeit wieder reinzuholen
Der Beitrag Der erste Indie-Hit des Jahres auf Steam macht’s wie die Simpsons, hat 200 verschiedene Intros und jedes hat seinen eigenen Witz erschien zuerst auf Mein-MMO.
