Eine Vault in Fallout sorgte für die ersten Ghule, gaukelte den Bewohnern vor, sie seien sicher

Das Ödland in Fallout ist kein sicherer Ort, doch die Vaults, die augenscheinlich für Sicherheit sorgen sollen, können noch schlimmer sein als Monster. Das zeigt auch Vault 12, der dafür sorgte, dass eine ganze Stadt voller Ghule entstand.

Was sind Vaults? Augenscheinlich sind Vaults große Bunker, die überall in den USA verstreut sind und vor den Atombomben schützen sollen. Doch auf die reine Sicherheit legen es nur die wenigsten Vaults an. Viele Orte waren dafür konzipiert, perfide Experimente an den Bewohnern durchzuführen.

Mal wurden Leute geopfert oder unter Drogen gesetzt, mal sollten Kinder zu perfekten Menschen werden. Wenn ihr kein Glück habt, landet ihr in so einer Vault.

Ziemlich simpel, aber auch ziemlich perfide ging es im Experiment in Vault 12 zu. Aus einer Strahlungsbeobachtung wurde eine ganze Stadt voller Ghule.

Eine kaputte Tür erschuf viele Ghule

Wofür war Vault 12 gedacht? Vault 12 sollte als Bunker in der Öffentlichkeit dazu dienen, frisches Wasser zu produzieren, insgeheim ging es aber um Forschung. Man wollte den Einfluss der Strahlung auf Menschen untersuchen. Dafür installierte man einfach eine kaputte Tür, die sich nicht richtig schließen ließ. Dadurch kam Strahlung in den Bunker rein und beeinflusste die Menschen.

In der Stadt Bakersfield strömten die Bewohner in die Vault, doch wie geplant schloss die Tür nicht richtig. Man überlebte zwar den Einschlag, doch die Menschen wurden durch die Strahlung zu Ghulen, quasi verstrahlte Zombies mit Bewusstsein. Das macht sie mit zu den ersten Ghulen im Ödland, zusammen mit den Menschen, die in keinem Bunker waren.

Ein paar Jahre nach dem Einschlag der Bomben im Jahr 2077 verließen einige Ghule die Vault und sie gründeten zusammen die Stadt Necropolis in Bakersfield. Dort wurde der Ghul Set zum Herrscher. Über mehrere Jahrzehnte wurde Necropolis zu einer wichtigen Stadt für Ghule, auch wenn Set nicht gerade ein gütiger Anführer war.

Die meisten Menschen, die sich in Necropolis verirrt hatten, wurden getötet oder sogar von den Ghulen gegessen.

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Der Meister machte Set einen Strich durch die Rechnung

Was passierte mit Necropolis? Als der Meister, ein fieser Mutanten-Anführer, von Vault 12 erfuhr, schickte er seine Supermutanten dorthin, um Vault-Bewohner zu finden, die man in Mutanten verwandeln kann. Als sie erfuhren, dass die Ghule die ehemaligen Bewohner sind, verschwanden sie aber nicht einfach.

Um den fiesen Plan des Meisters voranzutreiben, stationierte man eine Gruppe Supermutanten, um die Wasserversorgung zu kontrollieren. Zusätzlich dazu versklavte man Ghule, damit sie in einer Militärbasis arbeiteten.

Zusammen mit Talius, einem Bewohner aus Vault 13, der den Wasserchip aus Vault 12 haben wollte, arbeitete Set gegen die Supermutanten, doch das führte zu keinem guten Ergebnis.

In Fallout 1 schafft es der Spieler-Charakter aber Jahre später, den Wasser-Chip zu bekommen. Doch für die Stadt nimmt das alles kein gutes Ende. Der Meister schickt seine Mutanten nach Necropolis, um die Stadt und die Ghule zu töten. Wer es schaffte, floh.

Wo gingen die Ghule der Stadt hin? In der Fallout Bible 0 (Quelle: Fallout Wiki) erklärt Chris Avellone (ein Designer hinter Fallout 2), dass die Ghule, wie Menschen, auch den Drang haben, zu expandieren. Zwischen Fallout 1 und 2 gingen sie in alle Richtungen.

In Necropolis soll es aber weiter Ghule geben, es ist nur unbekannt, was mit Set passiert ist.

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Viele der Experimente besiegelten bereits das Ende vieler Vault-Bewohner. Es ging nicht immer um Atomwaffen oder Strahlung, manchmal experimentierte man einfach mit Drogen und ihrem Einfluss auf das Verhalten in Vault 106: Fallout hat eine Vault, in der alle ständig high sind – Aber das läuft richtig schief

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