Sauercrowd verliert einen Twitch-Streamer kurz vorm Raid, sagt: Er hat eine richtige Aversion gegen WoW entwickelt

Bei Sauercrowd laufen die Vorbereitungen für den ersten Raid auf Hochtouren – allerdings nun wohl ohne etliche Mitglieder des Kollektivs Bonjwa. Die Twitch-Streamer hier haben nämlich entschieden, dass das Projekt für sie zu Ende ist – einer von ihnen will sogar WoW gar nicht mehr sehen.

Wer ist der Streamer?

Matteo „Mental“ Ricciardi ist einer der drei Gründer des Streamer-Kollektivs Bonjwa, das sich seit seiner Gründung 2013 deutlich vergrößert hat.

Als alter WoW-Veteran war der Streamer im Sauercrowd-Projekt schon ab Tag 1 dabei, zusammen mit einigen seiner Kollegen von Bonjwa.

In der Zeit bei Sauercrowd war Mental Teil eines der größten Highlights des Projekts: der Gerichtsverhandlung gegen Chefstrobel, wobei er selbst den Richter mit Perücke und Robe gespielt hat. Das wird nicht wieder passieren.

Das sagt Mental: In seinem Stream vom Mittwoch, den 11. Februar, erklärt Mental, dass seine Zeit bei Sauercrowd vorbei sei. HandofBlood habe ihn erneut als Richter haben wollen, aber das mache er nicht mehr, wolle sich von World of Warcraft vorerst komplett distanzieren:

Ich glaube, ich bin bei Sauercrowd jetzt komplett raus. Also auch nicht mehr Gerichtsverhandlung oder sowas. […] Das Projekt ist supercool, ich wünsche allen Leuten, die da noch mitmachen, viel Spaß, aber ich bin leider so raus, dass ich mich damit auch nicht mehr beschäftigen will in einer Gerichtsverhandlung. Ich will keine WoW-Clips mir ansehen, ich will nicht wissen, was da los ist.

Matteo Ricciardi im Stream auf Twitch, etwa ab Stunde 4:16:55

Er habe eine „richtige Aversion“ entwickelt und könne WoW „nicht mehr sehen“, wie er weiter betont. Es sei möglich, dass die Lust irgendwann wiederkehre, aber im Augenblick könne er das alles „nicht mehr sehen.“

Mentals Charakter auf dem Sauercrowd-Server steht aktuell bei Level 50, der Streamer hat es bis zu diesem Punkt ohne Tode geschafft. Allerdings ist er nicht der einzige bei Bonjwa, der bei Sauercrowd nicht mehr dabei ist, oder zumindest nicht am kommenden Raid teilnehmen wird.

Die Zahlen sinken, aber „Sauercrowd 2 wird super“

Bei der „Aktionärsversammlung“ auf dem Hauptkanal von Bonjwa haben sich Projekt-Manager Maurice Otto und Geschäftsführer Niklas „Honor“ Behrens über die Statistiken des Streams unterhalten. Ihr Fazit: Nach einem anfänglichen Hoch mit Sauercrowd liegen die Zuschauer-Zahlen aktuell unter dem Schnitt des Kanals.

Honor erklärt zudem, warum er am anstehenden Raid auf den Molten Core am 22. Februar nicht teilnehmen wird. Er ist erst Ende Januar zum dritten Mal gestorben, sein neuer Charakter steht aktuell bei Stufe 20 und sagt selbst: In den 2 Wochen schafft er es nicht auf 60.

Bonjwa-Streamer Leon Kress scheint dagegen noch sehr aktiv in der Gilde zu spielen. Und selbst, wenn das Projekt bei einigen Mitgliedern nun ganz oder teilweise abgeschrieben ist, betont Maurice: „Aber Sauercrowd 2 dann auf Hordenseite, das wird super.“ Wann genau das passieren soll – und ob es überhaupt kommt – ist allerdings noch nicht bestätigt.

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World of Warcraft selbst ist derweil bei den Streamern des Kollektivs, anders als bei Matteo, noch nicht vollständig abgeschrieben. Niklas erklärt zum Ende des Gesprächs über Sauercrowd, dass er gerade die aktuell laufende Erweiterung The Burning Crusade auf den Anniversary-Servern spiele. Auch hier spielt er Hardcore, allerdings per Addon, da die Server keinen eigenen Hardcore-Modus anbieten. Und seinen Schurken auf den Hardcore-Servern hat er eben auch, nur spielt er hier nun etwas entspannter.

Blizzard hat The Burning Crusade am 5. Februar bereits zum dritten Mal veröffentlicht und seitdem tummeln sich die Spieler auf den Geburtstags-Servern, um die Scherbenwelt (wieder) zu erkunden und schlussendlich (wieder) zum ersten Mal Illidan zu begegnen. Blizzard hat den Release sogar ungewöhnlich gefeiert: Heute Nacht erscheint eine der besten WoW-Erweiterungen zum 3. Mal, bekommt nach 19 Jahren eine neuen Cinematic-Trailer

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